Ein belebter Treffpunkt bei der Pilgramgasse in Margareten bringt die Anrainer um den Schlaf. Der Bezirk will jetzt durchgreifen und die Nachruhe wieder herstellen – mit zwei mehrsprachigen Transparenten
Die Temperaturen steigen, das Leben verlagert sich jetzt wieder ins Freie. Ein beliebter Treffpunkt ist dabei auch die Wientalterrasse in Margareten. Egal Auf Höhe der Redergasse ist vor allem nach Einbruch der Dunkelheit sehr viel los. Egal ob im Sommer oder Winter. Die Anrainer klagen dort oft über zu viel Lärm und Müll – wir berichteten.
„Die jungen Leute vergessen, dass mein Schlafzimmer direkt daneben ist“
Mittwochvormittag präsentierte Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) neue Maßnahmen, damit es dort künftig ruhiger wird und die Anrainer wieder zu ausreichend Schlaf kommen. „Die jungen Leute, die hier bis um 4 Uhr früh feiern, vergessen scheinbar, dass mein Schlafzimmer direkt daneben ist“, wird eine Anrainerin zitiert. Zwei 30 Meter lange Transparente weisen ab sofort auf die Nachruhe hin. In mehreren Sprachen. „Es geht hier einfach um respektvolles Miteinander“, so Luxenberger zur „Krone“. Das ist jetzt aber noch nicht alles.
Auch die Awareness-Gruppen der Stadt werden hier ab Mitte Mai freitags, samstags und vor Feiertagen ab 19 Uhr bis 4 Uhr früh wieder im Einsatz sein. Dort, wo die Interessen der Nutzer, Anrainer und der anderen Akteure zu konfliktbehafteten Überschneidungen führen, versuchen die Sozialarbeiter zu vermitteln. Doch das Feiern der Menschen strahlt auch auf die andere Seite des Wienflusses aus.
„Die Wiental-Terrasse ist ein beliebter Treffpunkt im 5. Bezirk, doch der Lärm belastet auch die Anrainer im 6. Bezirk. Ich begrüße daher die Initiative Margaretens mit dem neuen Transparent für mehr Rücksichtnahme zu sensibilisieren und Bewusstsein zu schaffen. Nur durch ein respektvolles Miteinander können wir sicherstellen, dass die Interessen beider Gruppen - sowohl die der Besucher der Terrasse, als auch der Anwohner - gewahrt werden“, meint Mariahilfs Bezirksvorsteherin Julia Lessacher (SPÖ).
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