Wie schon im Hinspiel ärgerte sich der FC Barcelona auch im Viertelfinal-Rückspiel gegen Atletico Madrid über so manche Schiedsrichterentscheidung. „Das Spiel wurde uns gestohlen“, schimpfte der verletzte Barca-Star Raphinha nach dem Match am Dienstagabend.
Die Entscheidungen von Schiedsrichter Clement Turpin seien „unglaublich“ gewesen, sagte der Brasilianer, der wegen einer Verletzung während der Länderspielpause die entscheidenden Wochen im Saisonfinale verpasst. „Fehler zu machen ist menschlich, aber dass das im zweiten Spiel schon wieder passiert?“, ärgerte sich Raphinha und spielte damit auf den Wirbel im Hinspiel an, als unter anderem ein nicht gegebener Elfmeter Barca auf die Palme gebracht hatte.
„Ich möchte wirklich verstehen, warum er (Schiedsrichter Turpin, Anm.) so viel Angst davor hatte, dass Barca die Runde überstehen könnte“, wurde der 29-Jährige deutlich. „Atletico hat ich weiß nicht wie viele Fouls begangen, und der Schiedsrichter hat ihnen nicht einmal eine Gelbe Karte gezeigt“, so Raphinha, der den Platzverweis gegen Eric wegen Notbremse nicht nachvollziehen konnte.
Raphina-Vorwürfe „verrückt“
Atletico-Keeper Juan Musso, der mit einer starken Leistung mitentscheidend für das Ausscheiden von Barcelona war, konnte die Ausführungen von Raphinha nicht nachvollziehen. „Ich finde, von Diebstahl zu sprechen, ist verrückt“, so Mussos Klartext. Er könne zwar den Frust des Kontrahenten verstehen, aber ein Foul als letzter Mann „bedeutet im Fußball eine Rote Karte“.
Damit ist Atletico für Barca nach dem Aus im Halbfinale der Copa del Rey auch in der Champions League zum „Sargnagel“ geworden. Immerhin: In der Liga liegen die Katalanen neun Punkte vor dem Zweiten Real Madrid, da dürfte also nichts mehr anbrennen.
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