SV LEITHAPRODERSDORF

Blau-weißer Höhenflug und ein „Riesengeschenk“

Burgenland
14.04.2026 19:15
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der SV Leithaprodersdorf spielt eine Rückrunde nach Maß. Stürmer Levi Markhardt knipste schon 17 Mal für den SVL in dieser Saison.

Die Stimmung ist unglaublich. Es rennt der Schmäh – und trotzdem weiß jeder, worum es geht“, bringt Obmann Andreas Heiss auf den Punkt. No na – bei so einem Lauf ist die Leichtigkeit nicht nur am Platz spürbar. Mit sechs Siegen aus sieben Spielen führt Leithaprodersdorf die Rückrundentabelle der Landesliga an. Da lässt man sogar „Übermacht“ Mattersburg hinter sich.

Dass es gleich so rund läuft, kam dennoch überraschend. „Wir haben in der Vorbereitung gesehen, dass wir uns weiterentwickelt haben. Aber so einen Lauf hatte keiner von uns am Schirm“, betont Heiss. Das Erfolgsgeheimnis? Ein echtes Kollektiv. Jeder kämpft für jeden – und vorneweg ein Trainer, der alles im Griff hat. Mario Santner, seit drei Jahren im Klub, weiß, wie der Hase in Leithaprodersdorf läuft. „Er macht einen überragenden Job“, gibt’s Sonderlob für Santner.

Der SV Leithaprodersdorf hat zurzeit einen Lauf. Sechs Siege aus sieben Spiele – und Platz eins ...
Der SV Leithaprodersdorf hat zurzeit einen Lauf. Sechs Siege aus sieben Spiele – und Platz eins in der Rückrundentabelle.(Bild: SV Leithaprodersdorf)

Einer, der noch länger beim SVL ist, ist Eigengewächs und „eiskalter Knipser“ Levi Markhardt. „Er kommt aus unserem Nachwuchs, spielt schon seit zehn Jahren in der Kampfmannschaft. Er kennt unseren Klub in- und auswendig“, schmunzelt der Obmann. Der 25-Jährige „zerbombt“ zurzeit die Landesliga, traf in den letzten fünf Spielen achtmal. „Jeder Klub kann sich glücklich schätzen, so einen Knipser aus der eigenen Jugend in seinen Reihen zu haben. Er ist ein Riesengeschenk für uns“, schwärmt Heiss.

Am Samstag geht es für die Santner-Truppe nach Eberau zum Topspiel im Kampf um Platz zwei. „Vizemeister zu werden wäre natürlich ein großer Erfolg für uns. Dann gehört man zu den besten fünf Mannschaften im Land – darauf kann man stolz sein.“

Ostliga in Aussicht?
Der Titel? Wohl außer Reichweite, der Rückstand auf Mattersburg ist zu groß. Ganz vom Tisch ist das Thema für die kommenden Jahre aber nicht. „Unsere Entwicklung zeigt ganz klar nach oben. Wenn sich die Chance ergibt, werden wir bereit sein“, so der Obmann. „Es wird aber keine Meisteransage geben. Wir denken erst daran, wenn es sportlich auch wirklich danach aussieht.“ 

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