Die stille Gefahr HPV – für Frauen, wie auch für Männer! Gegen Gebärmutterhalskrebs wird in St. Pölten lebensrettende Pionierarbeit geleistet.
Das ist eine leise Bedrohung – und doch eine der häufigsten: Humane Papillomaviren (HPV). Meist unbemerkt, oft unterschätzt, können sie Jahre später Krebs auslösen. Genau hier setzt das österreichweit einzigartige gynäko-onkologische Zentrum an, das unter der Leitung von Primaria Susanne Schubert am Landesklinikum als Vorzeigemodell gilt – in Diagnostik, Therapie und vor allem in der Aufklärung.
Mehr als 400 Patientinnen wurden allein 2025 betreut. Auffällige Abstriche führen hier zu präziser Abklärung. So werden Zellveränderungen oft früh erkannt – lange bevor sich Krebs entwickelt. Vorstufen sind behandelbar, doch ohne Therapie besteht großes Risiko.
Impfung für Frauen und Männer
„Vier von fünf Menschen infizieren sich im Laufe des Lebens mit HPV – oft ohne es zu wissen. Umso wichtiger ist die Impfung“, betont Schubert. Die Infektion verläuft meist ohne Symptome, kann aber nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch Tumore im Hals-Nasen-Ohren-Bereich oder im Analbereich verursachen – bei Frauen wie Männern.
Klare Botschaft aus dem Zentrum: Die HPV-Impfung ist eine der wirksamsten Präventionsmaßnahmen. „Sie ist immer sinnvoll senkt das Risiko für mehrere Krebsarten um bis zu 90 Prozent und schützt – für Mädchen und Buben gleichermaßen“, so Schubert. Landesrat Anton Kasser: „Hier wird Spitzenmedizin auf international hohem Niveau praktiziert.“
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