Audi-Lenker (44):

„Mein Fehler war der Alkohol, nicht der Unfall“

Salzburg
14.04.2026 15:32

Betrunkener Audi-Lenker soll Mitte Dezember 2025 bei roter Ampel auf der Busspur in eine Kreuzung am Rehrlplatz eingefahren und einen schweren Unfall verursacht haben. Obwohl er zwei Promille intus hat, bestreitet er beim Prozess im Landesgericht, den Crash verursacht zu haben.

Tausende Fahrzeuge rollen täglich über den Rehrlplatz beim Unfallkrankenhaus Salzburg. Ein Verkehrsunfall, der sich dort am 19. Dezember ereignete, war am Dienstag Thema im Salzburger Landesgericht.

Der Angeklagte, ein serbischer Audi-Lenker (44), soll dabei eine ganze Reihe an Verkehrsregeln missachtet und so den Zusammenstoß mit einem zweiten Pkw verursacht haben: Laut Anklage fuhr er trotz Rotlicht, zu schnell und auch noch auf der Busspur vom Volksgarten kommend, in die Kreuzung ein. Ein Pkw-Lenker, der von der neuen Luxus-Wohnanlage in die Straße einfuhr, prallte mit dem Auto des 44-Jährigen zusammen.

Alko-Lenker bestreitet Vorwurf
Alkohol hatte der Audi-Lenker nämlich intus: rund zwei Promille. „Das war mein einziger Fehler“, sagte er zur Richterin und meinte damit nur den Alkohol. „Den Unfall hätte ich nicht verhindern können“, betonte er. Busspur, Rotlicht? Nein, all das stimme nicht, unterstrich der Arbeiter in seiner Muttersprache: Er sei auf der normalen Fahrbahn gefahren, hatte auch grünes Licht. Damit bestritt er die Vorwürfe der grob fahrlässigen Körperverletzung und der Gefährdung der körperlichen Sicherheit.

Da die Richterin Zweifel an den Ermittlungsergebnissen äußerte, muss ein Sachverständiger die Unfallursache klären. Der Strafprozess wird am 18. Juni fortgesetzt. 

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