Die Neutor-Sperre ist nicht die einzige Belastung für die benachbarten Salzburger Stadtteile Riedenburg und Maxglan. Der Aushub der Festspiel-Baustelle im Mönchsberg wird mit Lkw zu einer Deponie gekarrt.
Ab Mitte September ist das Neutor wie berichtet für ein halbes Jahr komplett gesperrt. Neben dem Ausweichverkehr wird es für die angrenzenden Stadtteile noch eine weitere Belastung geben: Bekanntlich wird vom Neutor eine unterirdische Zufahrt für Lkw zu den Festspielhäusern errichtet.
Dafür müssen viele, viele Tonnen an Gestein aus dem Berg gebrochen und der Aushub abtransportiert werden. „Wir rechnen mit vier bis fünf Abtransporten pro Stunde“, sagt Festspiel-Geschäftsführer Lukas Crepaz.
Das Material soll via Maxglan zur Autobahn gebracht werden. Von dort wird es Richtung Salzburg Nord gehen. Der genaue Deponiestandort wird von den ausführenden Baufirmen gerade fixiert.
Da die Lkw auch in die andere Richtung müssen, ist mit zusätzlichen 60 bis 100 Fahrten täglich durch die Maxglaner Hauptstraße zu rechnen. „Das steht in Relation zu mehreren tausend Autofahrten täglich, die wegen der Neutorsperre wegfallen“, kalmiert Crepaz.
Die Stadtpolitik denkt dagegen schon an die Zeit nach der ersten Sperrphase, wenn die Busse wieder durchs Neutor fahren dürfen. Die Neuordnung der Linien 1, 4, 5 und 8 ab 1. Mai 2027 wurde beschlossen. Die Linien 1 und 3 sollen dann im 7,5-Minuten-Takt fahren.
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