Am Freitag der letzten Woche rückten die Einsatzkräfte erneut zur Lavant im Bezirk Wolfsberg aus. Öl ist in den Fluss direkt in der Wolfsberger Innenstadt gelangt. Wie konnte das passieren? Die Ursache steht nun fest.
Eine Serie von Umweltskandalen ereignete sich in kurzer Zeit entlang der Lavant – eine Vielzahl von Fischen musste ihr Leben lassen.
Letzte Woche am Freitag wurden Fußgänger erneut auf eine schimmernde Ölspur in der Lavant direkt in der Wolfsberger Innenstadt aufmerksam – eine Ölsperre wurde eingerichtet. Indes begann auch die Polizei mit den Ermittlungen. „Wir konnten die Ölspur auf ein Brandereignis im Stadtgebiet von Wolfsberg zurückverfolgen“, berichtet Matthias Kogelnig von der Landespolizeidirektion.
Auf dem Firmengelände war ein Radlader wenige Stunden davor in Flammen gestanden. Der 41-jährige Maschinenführer erlitt eine Rauchgasvergiftung. „Während der Löscharbeiten ist Öl ausgetreten und in den Regenwasserkanal gelangt“, bestätigt auch Silvia Kostmann von der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg.
„Wir gehen von keiner Gefahr für die Umwelt aus“, so Günther Weichlinger von der zuständigen Abteilung des Landes. Derzeit wartet der zuständige Landeschemiker Wieser noch auf die Auswertungen vom Labor. Tote Fische gab es diesmal immerhin keine.
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