„Es tut mir so leid“

Missbrauchsvorwürfe: US-Demokrat tritt zurück

Ausland
14.04.2026 11:13
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der US-Politiker Eric Swalwell ist nach Vorwürfen sexueller Gewalt von seinem Amt zurückgetreten. Die Anschuldigungen wiegen schwer. Er soll gegenüber mehrerer Frauen übergriffig geworden sein. 

Innerhalb der Partei sorgt die Causa für zunehmenden Druck. Führende Parteimitglieder forderten eine rasche Aufklärung und klare Schritte.

In einer Stellungnahme erklärte der Politiker, er wolle weiteren Schaden von Partei und Amt abwenden. Er betonte, dass die Situation belastend sei, es täte ihm „zutiefst leid“ für seine Familie.

Video: Stellungnahme des Beschuldigten

Er werde die „schwerwiegende, falsche Anschuldigung“ gegen ihn bekämpfen. Dennoch muss ich Verantwortung übernehmen und zu den Fehlern stehen, die ich tatsächlich gemacht habe“, gibt er bekannt.

Swalwell hatte in der Vorwahl im Juni als Favorit für die Nachfolge von Gouverneur Gavin Newsom ...
Swalwell hatte in der Vorwahl im Juni als Favorit für die Nachfolge von Gouverneur Gavin Newsom gegolten.(Bild: AP/J. Scott Applewhite)

„Vergewaltigt, blutend zurückgelassen“
Der „San Francisco Chronicle“ und der US-Sender CNN hatten am Wochenende über mutmaßliches übergriffiges Verhalten Swalwells gegenüber mehreren Frauen berichtet. Eine ehemalige Mitarbeiterin des demokratischen Abgeordneten erklärte, Swalwell habe sie vergewaltigt, als sie stark alkoholisiert gewesen sei, und sie mit Blutergüssen und blutend zurückgelassen. Drei weitere Frauen werfen ihm ebenfalls sexuelles Fehlverhalten vor.

Anschuldigungen „glaubwürdig“
In einem am Sonntag veröffentlichten Schreiben, das von mehr als 50 ehemaligen Mitarbeitern Swalwells unterzeichnet wurde, wurden die Anschuldigungen als „schwerwiegend“ und „glaubwürdig“ bezeichnet. Darin wurde gefordert, der demokratische Abgeordnete solle sein Mandat im Kongress niederlegen und auf seine Kandidatur für das Gouverneursamt verzichten. Swalwell hatte in der Vorwahl im Juni als Favorit für die Nachfolge von Gouverneur Gavin Newsom gegolten.

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