Neue Studie

Wie tickt Vorarlbergs Jugend?

Vorarlberg
11.04.2026 16:55
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Eine aktuelle Umfrage liefert spannende Ergebnisse zu Werten, Wünschen und Einstellungen von jungen Menschen in Vorarlberg. Knapp 1500 Jugendliche gaben Auskunft über ihre Perspektiven. 

Eine aktuelle von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg durchgeführte Studie gibt spannende Einblicke in die Lebensrealitäten von Jugendlichen, ihren Werten und Wünschen. Befragt wurden 1427 Schülerinnen und Schüler zwischen 8. und 12. Schulstufe aller Schultypen mit Ausnahme von Sonderschulen. Die Erhebung wurde im März und April 2025 durchgeführt. 

Was sind nun die Ergebnisse? Trotz globaler Krisen und gesellschaftlicher Unsicherheiten blicken die meisten Jugendlichen in Vorarlberg optimistisch in ihre persönliche Zukunft. 46 Prozent der Jugendlichen sehen ihre eigene Zukunft völlig, weitere 43 Prozent eher positiv. Die Zukunft der Gesellschaft sieht hingegen nur ein gutes Drittel der Jungen sehr oder eher zuversichtlich (34 Prozent). Das psychische und körperliche Wohlbefinden hat sich in den letzten zehn Jahren bei jungen Menschen in Vorarlberg verschlechtert. Bei der Erhebung im Jahr 2016 hatten noch fast zwei Drittel ein hohes psychisches Wohlbefinden (65 Prozent), im Jahr 2020 waren es 58 und im Jahr 2025 nur mehr 56 Prozent.

Umweltschutz hat an Bedeutung verloren
Im Vergleich zu 2016 zeigt sich auch eine leichte Werteverschiebung: Materialistische Werte wie der Wunsch nach einem hohen Lebensstandard, Macht und Sicherheit haben an Bedeutung gewonnen. Ebenso ist die Bedeutung von politischem Engagement gestiegen. Umweltbewusstes Handeln und die Unterstützung von Benachteiligten haben nach einer Zunahme bei der Erhebung 2020 hingegen wieder an Bedeutung verloren. Zudem sind die Jugendlichen2025 mit der Demokratie deutlich weniger zufrieden. Waren 2016 noch 63 und 2020 noch 67 Prozent sehr oder ziemlich zufrieden damit, wie Demokratie in Österreich funktioniert, sind es 2025 nur mehr 45 Prozent.

Für Landesrätin Barbara Schöbi-Fink sind diese Daten auch Orientierungspunkte für die Gestaltung der Schulbildung: „Die Ergebnisse liefern Orientierung für die schulische Bildungsplanung und pädagogische Entwicklungen. Ich bin sicher, dass die PH diese in ihren Workshops sowie in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften aufgreifen wird.“

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