Hit in der Westliga

„Ist für den Salzburger Fußball extrem positiv“

Salzburg
10.04.2026 12:00

Freitagabend kommt es in der Regionalliga West zum Spitzenspiel zwischen Seekirchen und Kuchl. Die zwei Salzburger Klubs sind hinter Leader Wacker Innsbruck in dieser Spielzeit das Maß der Dinge. Die „Krone“ sprach im Vorfeld mit den Trainern der Teams, die das Salzburger Unterhaus seit Jahren prägen.

Freitagabend. Flutlicht. Topspiel. Mehr geht in der Regionalliga West in dieser Runde nicht. Der Tabellenzweite Seekirchen empfängt den punktgleichen Dritten Kuchl. „Es ist cool, dass es in der Phase der Saison ein Topspiel ist. Das hätten wir uns nicht erwartet“, sagt Seekirchen-Coach Mario Lapkalo. Es ist nicht „nur“ das Schlagerspiel der Runde, es geht auch darum, wer in Salzburg das beste Amateurteam ist. „Natürlich will man das sein. Aber Seekirchen ist unheimlich stark, ist nicht umsonst Zweiter“, betont Kuchls Trainer Thomas Hofer, dem aber auch wichtig zu erwähnen ist: „Für den Salzburger Fußball ist es extrem positiv, dass zwei Klubs in der Regionalliga vorne dabei sind.“

Dass dies so ist, ist alles andere als selbstverständlich, bestätigt aber auch die sehr gute Arbeit, die die beiden Coaches bei ihren jeweiligen Klubs leisten. Lapkalo hat 2014 an der Seitenlinie das Sagen bei den Wallerseern, führte sein Team im Vorjahr als überlegener Meister der Salzburger Liga in die Drittklassigkeit.

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Seine Rezepte für den Erfolg? „Es sind mehrere Parameter. Man muss authentisch und überzeugend sein. Die Spieler müssen gerne ins Training kommen.“ Damit hat sich der 52-Jährige auch an die neue Generation angepasst. „Die Zeiten eines Schleifers gibt’s nicht mehr. Man muss die Meinung eines Spielers akzeptieren.“

Sein Pendant Hofer – seit 2022 in Kuchl – kennt er lange, beide sind schon Ewigkeiten im Unterhaus tätig und haben nur Lob füreinander übrig, respektieren sich sehr. Für den 56-jährigen Hofer ist der Erfolg beider Klubs auf eine wichtige Komponente zurückzuführen: Kontinuität.

Sorgenkinder gefordert
„Beide Vereine haben eine klare Struktur, einen guten Nachwuchs und einen Anteil an Eigenbauspielern“, erklärt der Kuchl-Trainer, für den die Rivalität „sehr befruchtend“ ist.

Im zweiten Salzburger Derby des heutigen Abends empfängt der FC Pinzgau daheim Bischofshofen. Einem Dreier laufen die Pinzgauer seit 8. November hinterher! Wie für die Saalfeldener gilt auch für St. Johann im Duell mit Tabellenschlusslicht Kufstein: Verlieren verboten! Sonst verschlimmert sich die Krise noch weiter.

Regionalliga West, Freitag: Seekirchen – Kuchl, FC Pinzgau – Bischofshofen (beide 19 Uhr), St. Johann – Kufstein (19.30).

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