Reza Pahlavi, ältester Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, widerspricht den jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über einen angeblichen „Regimewechsel“ im Iran. In einem Interview erklärte Pahlavi: „Für uns war das kein Regimewechsel.“
„Das sind die gleichen Leute, auch wenn sie jetzt vielleicht etwas schwächer sind“, so Pahlavi gegenüber dem französischen Sender LCI. Parlament, Justiz und die Führung unter Ayatollah Ali Khamenei seien weitgehend unverändert, Khamenei sei lediglich durch seinen Sohn ersetzt worden.
Trump sieht Umsturz
Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social erklärt, die USA würden nun eng mit dem Iran zusammenarbeiten, nachdem ein „sehr produktiver Regimewechsel“ stattgefunden habe.
Laut Trump solle Urananreicherung gestoppt und „tief vergrabener nuklearer Trump sieht UmsturzStaub“ entfernt werden, während Gespräche über Zölle und Sanktionen geführt würden.
Pahlavis Appell: „Die Iraner müssen selbst handeln“
Pahlavi betonte jedoch, dass die Iraner sich „immer noch von ihren religiösen Herrschern befreien“ müssten. In einer Ansprache auf seinem YouTube-Kanal zeigte er sich überzeugt, dass die Islamische Republik nur durch die eigenen Bürger gestürzt werden könne: „Die Islamische Republik hat keinen Ausweg und keine Überlebenschance, und sie wird durch Ihre Hände fallen.“
Exil, Kontroversen, Hoffnung
Der Schah-Sohn lebt seit 47 Jahren im US-Exil in Maryland. Für die Mullahs gilt er als westliche Marionette, während Teile der Opposition ihn als potenziellen Führer sehen, der jedoch nur das alte autoritäre System ersetzen würde.
Unter seinem Vater herrschte der Iran bereits autoritär: Die Geheimpolizei SAVAK überwachte und folterte die Bevölkerung, politische Freiheiten waren stark eingeschränkt.
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