Mann tot aufgefunden
Skitourengeher (46) im Trentino von Lawine erfasst
In Norditalien ist ein Skitourengeher (46) von einer Lawine verschüttet worden und gestorben. Der Polizist, der beim Pistendienst tätig war, wurde am Mittwochvormittag tot aufgefunden. Seine Kolleginnen und Kollegen hatten Alarm geschlagen, nachdem er nicht am Arbeitsplatz aufgetaucht war.
Der Mann hatte ihnen zuvor gesagt, dass er am frühen Mittwochmorgen noch eine Skitour in dem Gebiet unternehmen wolle. Die Trentiner Bergrettung alarmierte umgehend einen Hubschrauber, der beim ersten Überflug eine Lawine entdeckte. Die Skier des Mannes aus Ziano di Fiemme ragten aus der Schneedecke. Daraufhin wurden ein Notarzt und Rettungseinheiten abgesetzt. Für den Verschütteten kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Leichnam des Italieners wurde ins Tal geflogen.
Das Schneebrett, von dem er erfasst worden war, dürfte sich aufgrund der starken Temperaturschwankungen der vergangenen Tage gelöst haben. Die Leiche wurde im Gebiet des Cermis auf einer Höhe von rund 2370 Metern entdeckt.
Mehr Lawinentote als in den Vorjahren
In Europa sind in diesem Winter so viele Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr. Seit Anfang Oktober starben in europäischen Gebirgen mindestens 135 Menschen, die unter Schneemassen verschüttet waren. Besonders hart betroffen war in diesem Winter Italien, wo insgesamt 39 Tote gezählt wurden, vor allem in Südtirol. Dort ereignete sich auch das schlimmste Unglück: Beim Aufstieg zur 3545 Meter hohen Vertainspitze im Ortler-Gebirge wurden Anfang November fünf Bergsteigerinnen und Bergsteiger von Schneemassen mitgerissen und getötet. Alle fünf kamen aus Bayern.
Üblicherweise hört in vielen europäischen Skigebieten die Saison zu Ostern auf. Am Wochenende gab es noch einige Unglücke. Erst am heutigen Mittwoch wurden zwei Snowboarder in Tirol von einer Lawine erfasst. Die beiden konnten gerettet werden, mindestens einer von ihnen wurde verletzt.









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