Queen Elizabeth II. hatte einen letzten Herzenswunsch: Die Monarchin wollte vor ihrem Tod im September 2022 noch einmal alle ihre Urenkel in Balmoral sehen und „schöne Erinnerungen“ für die Ewigkeit mit ihnen schaffen. Doch dieser emotionale Abschiedsmoment blieb ihr mit zwei der Kinder verwehrt. Die Kinder der Sussexes fehlten.
„Die Königin wünschte sich, dass alle Urenkel im Laufe des Sommers nach Balmoral kämen, selbst wenn die Sussexes es möglicherweise nicht schaffen würden“, schreibt der königliche Biograf Robert Hardman in seiner demnächst erscheinenden Biografie „Elizabeth II: Privat. Öffentlich. Die Insidergeschichte.“
Am Ende nicht Königin, sondern Urgroßmutter
„Sie wollte sicherstellen, dass alle eine wirklich schöne Erinnerung an sie haben“, wird eine Freundin der Familie laut „Daily Mail“ in dem Buch zitiert. Es ist ein Wunsch, der die Queen in ihrer wohl menschlichsten Rolle zeigt: nicht als Staatsoberhaupt, sondern als Urgroßmutter, die ihre Familie noch einmal vereint wissen wollte.
Balmoral – ein Ort voller Erinnerungen
Im Herzen dieses Wunsches stand Balmoral – jener Ort, der für Generationen der königlichen Familie als Rückzugsort und Symbol familiärer Nähe galt. Hier verbrachte die Monarchin ihre Sommer, fernab von Protokoll und Öffentlichkeit, umgeben von Natur und ihren Liebsten.
Sie wollte sichergehen, dass sie alle eine wirklich schöne Erinnerung an sie haben.
Elizabeth II: Privat. Öffentlich. Die Insidergeschichte.
Während viele ihrer Urenkel – darunter die Kinder von Prinz William und Prinzessin Kate – diese letzten gemeinsamen Wochen mit ihr teilen konnten, blieb diese Erfahrung zwei Kindern verwehrt: Archie und Lilibet, den Kindern von Prinz Harry und Meghan.
Prinzessin Kate teilte 2023 – ein Jahr nach ihrem Tod – zum 97. Geburtstag der Queen ein besonders rührendes Foto der Monarchin mit acht Urenkeln (darunter Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis und zwei Enkeln (Lady Louise und Earl James) auf Schloss Balmoral:
Ein verpasster Moment
Zwar kam es im Juni 2022 während des 70. Thronjubiläums zu einem kurzen, privaten Treffen auf Schloss Windsor – ein kostbarer, aber flüchtiger Moment. Es sollte die einzige Begegnung zwischen der Queen und ihrer Urenkelin Lilibet bleiben. Gemeinsame Sommermomente in Balmoral waren ihnen nicht vergönnt.
Ein verpasster Moment, für die kleine Prinzessin und ihren Bruder Prinz Archie (6).
Streit um Polizeischutz
Seit ihrem Rückzug aus dem britischen Königshaus leben Harry und Meghan mit ihren Kindern in den USA – weit weg vom königlichen Alltag und den Strukturen, die sie einst schützten.
Vor allem Harry weigert sich, mit seiner Familie nach Großbritannien zu reisen, solange die Sussexes nicht denselben Sicherheitsstatus erhalten wie die übrigen Royals. Für ihn ist das keine Formalität, sondern eine Frage des Schutzes seiner Kinder. Der Konflikt um den Polizeischutz schwelt seit Jahren – ungelöst und emotional aufgeladen.
Dabei wäre gerade Balmoral ein geschützter Raum gewesen – ein Ort, an dem die Familie unter sich ist, abgeschottet und gut beschützt.
Ein Abschied in dem Bewusstsein der Endlichkeit
Laut Hardman soll die Monarchin im Laufe des Sommers zunehmend schwächer geworden sein.
Ihr Gesundheitszustand blieb offiziell privat, doch Hinweise aus ihrem Umfeld zeichnen ein klares Bild: „Was auch immer die genaue Ursache war, sie war sich ihrer medizinischen Prognose durchaus bewusst, und das hatte sie dazu ermutigt, verschiedene offene Fragen zu klären“, heißt es in dem Buch.
Diese Worte lassen erahnen, mit welcher Klarheit und Würde Queen Elizabeth II. ihren letzten Lebensabschnitt gestaltete. Sie wusste, dass die Zeit begrenzt war – und wollte sie für das nutzen, was ihr immer am wichtigsten gewesen war: ihre Familie.
Das Vermächtnis der Queen
Als die Königin am 8. September 2022 im Alter von 96 Jahren nach 70 Jahren auf dem Thron verstarb, hinterließ sie nicht nur ein historisches Erbe, sondern auch ein zutiefst persönliches.Für viele ihrer Urenkel bleiben Erinnerungen an gemeinsame Tage in Balmoral – an Picknicks, Spaziergänge und stille Momente mit ihrer Urgroßmutter. Erinnerungen, die verbinden und über Generationen hinweg tragen.
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