Die Ära von Prinz Harry und Herzogin Meghan in Windsor endet nun ein für alle Mal: Sechs Jahre nach dem „Megxit“ sollen in Frogmore Cottage, das ehemalige Anwesen der Sussexes, die letzten Spuren des Herzogspaares ausradiert werden.
Es war das Hochzeitsgeschenk von Queen Elizabeth an ihren Enkel Prinz Harry, doch mittlerweile ist Frogmore Cottage auch ein Sinnbild des royalen Familienzwists. Denn nun sollen in dem Anwesen am Gelände von Schloss Windsor endgültig alle Erinnerungen an das Herzogspaar gelöscht werden.
Renovierung verschlang 2,4 Millionen Pfund
Wie die britische „Sun“ berichtete, plane das britische Königshaus aktuell umfangreiche bauliche Veränderungen an Frogmore Cottage. Zur Erinnerung: 2019 zogen die Sussexes nach umfassenden Renovierungsarbeiten in das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1801 ein.
Rund 2,4 Millionen Pfund verschlangen die Modernisierungen damals, unter anderem deshalb, weil das Objekt als Doppelhaus konzipiert war und für Harry und Meghan zu einem luxuriösen Einfamilienhaus mit rund 10 Schlafzimmern und Annehmlichkeiten wie einem schallisolierten Yoga-Studio umgebaut wurde.
König forderte Räumung
Bezahlt wurden die Renovierungen aus dem „Sovereign Grant“ – eine Art Zuschuss für das britische Königshaus. Eine Summe, die Harry sechs Monate nach dem „Megxit“ 2020 jedoch zurückgezahlt hatte.
Im Frühjahr 2023 forderte König Charles seinen Sohn und seine Schwiegertochter schließlich zur Räumung von Frogmore Cottage auf. Seitdem steht das Gebäude weitgehend leer, auch, weil für den in Ungnade gefallenen Ex-Prinzen Andrew die Marsh Farm als neues Zuhause gefunden wurde.
Hoffen auf neue Mieter
Mit dem Umbau werden nun die letzten baulichen Veränderungen von Harry und Meghan wieder rückgängig gemacht, heißt es. Konkret geht es darum, aus einem großen Wohnbereich wieder zwei großzügige Wohneinheiten zu machen, so die britische Zeitung.
Der Grund für den neuerlichen Umbau, für den wohl erneut Kosten im sechs- bis siebenstelligen Bereich anfallen werden? Es sollen damit Gerüchten zufolge die Nutzungsmöglichkeiten im Immobilienbestand der Krone verbessert werden.
Man hoffe zudem, so das Gebäude danach für andere Mitglieder der Royal Family oder hochrangige Angestellte attraktiver zu machen. „Vielleicht findet jemand innerhalb des königlichen Haushalts Gefallen daran, wenn man alle Spuren von Harry und Meghan beseitigt und die Fläche wieder auf zwei Einheiten verteilt“, so ein Insider zur „Sun“.
Keine Hochzeitseinladung für Sussexes
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben seit 2023 in Großbritannien kein Zuhause mehr. Zuletzt standen nur noch Kurztrips in die alte Heimat für das Herzogspaar auf dem Plan.
So soll Harry etwa im Juli im Zuge einer Veranstaltung der Invictus Games, die im kommenden Jahr in Birmingham stattfinden werden, reisen. Bei der Hochzeit von Harrys Cousin Peter Phillips Anfang Juni werden die Sussexes aber nicht dabei sein. Der Grund: Das Herzogspaar wurde eiskalt ausgeladen.
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