Weil er sich in Ungereimtheiten verstrickte, hat ein Spanier jüngst am Flughafen Wien-Schwechat bei einer Kontrolle die Aufmerksamkeit der Grenzpolizei auf sich gezogen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten die Beamten allerdings noch nicht, welch Gefahr im Magen des 49-Jährigen schlummerte.
Der Mann war am 27. Jänner von Sevilla nach Wien geflogen. Bei der Grenzkontrolle habe sich der Mann laut Angaben der Polizei Niederösterreich vom Mittwoch in „Widersprüche“ verstrickt. Die Beamten wurden hellhörig und sollten in weiterer Folge ihren Spürsinn unter Beweis stellen.
Lebensgefährlicher Mageninhalt
Der 49-Jährige stimmte einem Drogenvortest freiwillig zu, und dieser schlug an. Der Spanier wurde in weiterer Folge in die Klinik Donaustadt gebracht und dort weiteren Untersuchungen unterzogen. Und diese förderten nahezu Unglaubliches zutage: Der Mann hatte nicht weniger als 85 Päckchen verschluckt.
In den kleinen Behältnissen befand sich Kokain. In Summe hatte er mehr als ein Kilogramm der gefährlichen Droge in seinem Körper transportiert.
„Die Polizisten des Stadtpolizeikommandos Schwechat nahmen den mutmaßlichen Suchtmittelschmuggler vorläufig fest. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert“, so Polizeisprecherin Daniela Weissenböck.
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