Zu dramatischen Szenen ist es Dienstagmittag in Wien-Brigittenau und der angrenzenden Leopoldstadt bei einem Wohnungsbrand gekommen. Der sich ausbreitende, dichte Rauch hatte eine Flut an Notrufen bei der Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Bewohner waren eingeschlossen und machten an den Fenstern auf sich aufmerksam.
Die Panik dürfte den Bewohnern bei der Ankunft der Florianis ins Gesicht geschrieben gewesen sein, denn dichter Rauch, ausgelöst durch einen Wohnungsbrand, breitete sich rasch in dem Wohnhaus in der Nordbahnstraße aus. Dadurch waren mehrere Personen gefangen und konnten nicht flüchten.
Qualm über mehrere Häuserblöcke sichtbar
Die Einsatzkräfte wurden zunächst gegen 13 Uhr zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoß des mehrstöckigen Hauses alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr sprach Sprecher Gerald Schimpf bereits von einem „Wohnungsvollbrand“. Die Wohnungstür war vollständig durchgebrannt, wodurch sich dichter Rauch im Gebäude ausbreitete.
„Der dichte Rauch schnitt den Bewohnern den Weg nach draußen ab. Teilweise zog der Rauch bereits unter den Türen in die Wohnungen der Bewohner“, so Schimpf gegenüber der „Krone“. Auch darüber hinaus war der dichte Qualm laut dem Sprecher über mehrere Häuserblöcke hinweg sichtbar und sorgte im Grätzl für Aufsehen.
Dichter Rauch sorgte für Angst
An den Fenstern spielten sich indes dramatische Szenen ab: Mehrere Personen mussten von den Feuerwehrleuten beruhigt werden, um weitere Panik zu verhindern. Die Einsatzkräfte retteten sie schließlich unter Atemschutz und mit Fluchtfilterhauben ins Freie, wo sie weiter versorgt wurden.
Vier Menschen mussten wegen eingeatmeter Rauchgase im Anschluss in den Fahrzeugen der Sondereinsatzgruppe der Berufsrettung Wien betreut werden, wie Sprecher Andreas Huber berichtete. In ein Krankenhaus musste jedoch niemand gebracht werden. Der Brand ist laut Feuerwehrsprecher Schimpf mittlerweile gelöscht. Die Einsatzkräfte waren am Nachmittag aber weiter mit Nachlöscharbeiten und Sicherungsmaßnahmen beschäftigt.
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