Nach der grausamen Bluttat in Niederösterreich, bei der eine vierfache Mutter gewaltsam ums Leben kam, ist nun U-Haft über ihren Ehemann verhängt worden. Der 47-Jährige steht im dringenden Verdacht, die 38-Jährige mit einem Schraubenzieher attackiert zu haben. Auch wies die Frau Schussverletzungen auf. Der mutmaßliche Täter zeigt sich geständig.
Verübt worden war die Tat am Ostersonntag gegen 18.30 Uhr in Sooß. Die Frau wurde mit Stich- und Schussverletzungen im Garten eines Wohnhauses aufgefunden. Welche der Verletzungen todesursächlich waren, ist noch nicht geklärt. Ein Obduktionsergebnis liegt bislang noch nicht vor.
Waffe „von Unbekanntem erworben“
Sichergestellt wurde eine mögliche Tatwaffe, eine Neun-Millimeter-Pistole. Diese dürfte der Beschuldigte, wie bereits berichtet, illegal besessen haben. Der 47-Jährige habe angegeben, die Waffe „in Wien von einem Unbekannten erworben“ zu haben, sagte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt.
Der dringend Tatverdächtige hatte die Polizei nach der Tat selbst angerufen, offenbar zusammen mit seinem 13-jährigen Sohn. Den Kindern wollte er laut „Krone“-Infos weismachen, dass ein Unbekannter die Mutter getötet hatte.
U-Haft über Ehemann verhängt
Die Ermittler allerdings nahmen den 47-Jährigen sofort nach ihrem Eintreffen fest. Die Untersuchungshaft wurde verhängt. Befristet ist diese vorerst bis zum 20. April, teilte Birgit Borns, die Sprecherin des Landesgerichts Wiener Neustadt, mit.
Marktgemeinde Sooß
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Unterstützung Femizid Sooß
Spendenaufruf für Familie
„Die schreckliche Gewalttat, die sich am Ostersonntag in Sooß ereignet hat, hat uns alle zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Kindern und ihrer Familie“, schrieb ÖVP-Bürgermeister Hermann Rauch auf der Homepage der Marktgemeinde. Ein Spendenaufruf für die betroffene Familie erging, ein entsprechendes Konto wurde eingerichtet.
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