Der Schock sitzt tief in der kleinen Marktgemeinde in Niederösterreich: Nach dem Mord an einer 38-jährigen Mutter in Sooß herrscht Entsetzen bei Nachbarn und Einheimischen. Vor Ort zeigen sich die Menschen bestürzt und fassungslos: „Sie war eine total liebe Frau.“
„Echt tragisch, was hier passiert ist“, sagen drei Männer am Heurigenstammtisch, die am Montag von der Bluttat erfuhren. Eine ältere Dame, die das Opfer persönlich kannte, erzählt: „Mein Enkerl und ihre Tochter besuchten denselben Kindergarten. Sie war eine total liebe Frau.“
Siedlung zutiefst erschüttert
Den Mann habe sie nicht gekannt. Sie fragt sich: „Warum kann man sich heutzutage nicht mehr einfach normal trennen?“
Auch Nachbarn, die die Tat selbst nicht mitbekamen, sind tief erschüttert. „Ich kannte sie gut vom Einkaufen im Billa, dort arbeitete sie. Sie war immer freundlich und sehr fleißig“, erzählt eine Anrainerin. Sie kennt auch die vier minderjährigen Kinder des Paares.
Wie berichtet, wurde die Frau am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr tot im Garten ihres Einfamilienhauses aufgefunden. Mit Stich- und Schussverletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich wurde sie regelrecht hingerichtet. Tatverdächtig ist ihr 47-jähriger Ehemann, von dem sie getrennt lebte.
Die Polizei nahm ihn noch am Tatabend fest. Vor Ort wurde neben einem Schraubenzieher eine Neun-Millimeter-Pistole sichergestellt, die als mögliche Tatwaffe gilt.
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Justizministerin Anna Sporrer appellierten am Montag: „Gewaltschutzzentren, Polizei, Beratungsstellen und Notrufnummern sind für Opfer da. Bitte nutzen Sie diese Expertise, wenn sie Hilfe benötigen, oder Gewalt in Ihrem Umfeld mitbekommen.“
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