Schreckliche Bluttat am Ostersonntag: Eine serbisch-kosovarische Familienmutter (38) wurde mit schweren Verletzungen tot im Garten eines Wohnhauses aufgefunden. Tatverdächtig ist ihr Ehemann, von dem sie getrennt leben soll. Laut Informationen der „Krone“ dürfte es mehrere Tatwaffen geben.
Die Tat soll sich am Sonntag gegen 18.30 Uhr in Sooß (Niederösterreich) zugetragen haben. Die Frau soll neben Stichverletzungen im Bereich des Kopfes auch Schussverletzungen aufgewiesen haben.
Ehemann von Polizei festgenommen
Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei schnell aufgegriffen werden, er befindet sich bereits in Haft. Es handelt sich dabei um den Ehemann des Opfers. Laut ersten Informationen der „Krone“ soll der 47-jährige österreichische Staatsbürger mit kosovarischen Wurzeln die Frau mit einem Schraubenzieher und einer Kurzwaffe mit dem Kaliber 9 Millimeter getötet haben. Die Mutter erlitt dabei mehrere schwere Stich- und Schussverletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich.
Auch eine Pistole vor Ort gefunden
Zwischen dem Paar sei es laut Ermittlungen immer wieder zum Streit gekommen, das Motiv für die verübte Bluttat sei aber noch nicht geklärt, hieß es. Es wurde eine Obduktion des Leichnams angeordnet, um etwa die genaue Todesursache bestimmen zu können. Schrecklich: Das Paar hat vier minderjährige Kinder.
Jede Frau müsse das Recht auf ein Leben frei von Gewalt haben – „dafür arbeiten wir mit aller Kraft“, betonten Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Justizministerin Anna Sporrer (beide SPÖ). Doch die Realität sei hart: In Österreich vergehe kaum ein Tag ohne einen neuen Fall von Gewalt gegen Frauen, besonders rund um Feiertage eskaliere die Gewalt oft im sozialen Nahraum. Die beiden Ministerinnen appellierten an die Frauen: „Gewaltschutzzentren, Polizei, Beratungsstellen und Notrufnummern sind für Opfer da. Bitte nutzen Sie diese Expertise, wenn sie Hilfe benötigen, oder Gewalt in Ihrem Umfeld mitbekommen.“
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