Die angekündigte Ablöse von Thalgau-Coach Pilaj ist die Ausnahme in einer ruhigen Zeit in der Salzburger Liga. Die „Krone“ weiß, wo noch Bewegung reinkommen könnte.
Bis zu zwölf Übungsleiter wurden in einem Salzburger Liga-Jahr schon einmal verschlissen. Dagegen macht sich die aktuelle Spielzeit ruhig aus. Wegen atmosphärischer Störungen löste nur Bramberg seinen Coach ab. Straßwalchens Huber-Rieder bekam die Chance bei Westligist Grünau. In Thalgau hat und sieht Alex Pilaj keine Zukunft: „Ich habe gewisse Forderungen gestellt, die der Verein nicht erfüllen will. Da macht es keinen Sinn weiterzumachen“, sagte er selbst dazu.
Von Hallwang bis Grödig ist man sich jedenfalls einig, dass es gut ist, den Betreuern Vertrauen zu schenken. Straßwalchens Sportchef Max Chudoba weiß: „Studien belegen, dass ein Trainerwechsel für vier, fünf Spiele Schwung bringt. Darüber hinaus entscheidet immer die Qualität des Kaders.“ In der unteren Tabellenhälfte sind keine Ablösen zu erwarten. Derweil ist bei den Topklubs noch ungeklärt, wie es an der Seitenlinie weitergeht. Der Frieden ist trügerisch:
Grödig: In Spielerkreisen hält sich auch heuer das Gerücht, dass Arsim Deliu im Sommer durch Andi Fötschl ersetzt wird. Was im Vorjahr bereits dementiert wurde. Fakt: Deliu ordnet im Aufstiegskampf alles dem Sportlichen unter – auch die Verlängerungsgespräche.
Hallein: Da die private und berufliche Zukunft von Trainer Christoph Lessacher in der Schwebe ist, steht der Verbleib aus. Er will dem Klub ehestmöglich Bescheid geben. „Ein Nachfolger muss ja auch planen können“, betont er.
Bürmoos: Es ist bekannt, dass sich das Duo Jovic/Switil schon im Winter Ersatz für sich (oder zumindest Verstärkung) gewünscht hat. Gespräche über die Zukunft folgen in Bälde.
Bramberg: Michael Laner agiert bei den Wildkoglern ohne vereinbarten Zeitrahmen. Nach dem ersten Sieg unter ihm ist der Spaßfaktor sicher gestiegen.
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