FAN.AT SPIEL DER RUNDE

Verfolger-Derby bescherte Adnet Traumkulisse

Salzburg
05.04.2026 14:30

Da stand mehr als nur Prestige auf dem Spiel. Obwohl am Ostersamstag fast das ganze Fußball-Unterhaus auf dem Programm stand, fanden sich just beim kleinen 2. Klasse Nord B-Derby in Adnet über 300 Zuschauer ein. Die bereuten ihr Kommen zum Duell, das die Fan.at-User zum Spiel der Runde erkoren hatten, nicht.

Als „sehr hitzig und zweikampfbetont“ nahm Bad Vigaun-Trainer Marcell Spannring das Duell wahr. „Es war von Beginn weg Anspannung da, jeder war nervös“, pflichtete Sektionsleiter-Vize Daniel Steingruber bei. Dabei hatte Adnets spielender Sportchef Thomas Reindl im Vorfeld noch betont: „Die Rivalität zwischen unseren Klubs wird mehr von außen reingetragen, als dass sie wirklich da wäre.“ Die Ausgangslage hatte es dennoch in sich: Beim Duell Dritter gegen Vierter geht es auch darum, wer als beste Nicht-1b-Mannschaft im Sommer mitaufsteigen kann. Dabei lag Adnet nur zwei Zähler vorm Tennengau-Rivalen. Am Ende kamen über 300 Schaulustige. „So eine Kulisse hast du oft nicht einmal in der Salzburger Liga“, betonte Spannring.

Spielmacher out, Faden ging verloren
Die Gäste übernahmen früh die Kontrolle, dann folgte aber die Hiobsbotschaft: Just Spielmacher Simon Schabhüttl schied nach Foulspiel mit Knöchelverletzung aus. Im Nachgang wusste man nach einer Fahrt ins Krankenhaus – Bänderriss. „Wir haben dann etwas den Faden verloren“, gestand Vigaun-Cotrainer Herbert Hofer. So prophezeite sich, was Adnet-Coach Harald Krispler vorm Spiel erwartet hatte: „Je länger es dauert, desto eher können wir uns Vorteile erarbeiten.“ Doch während die Adneter über einen Lattentreffer nicht hinauskamen, fiel den Vigaunern in Minute 90 ein Geschenk in den Schoß: „Ein Elfer, der aber nicht wirklich einer wahr“, gab auch Steingruber zu. Ausgleichende Gerechtigkeit: Adnan Halilagic knallte den Ball übers Tor. Es blieb beim torlosen Remis.

Showdown in der vorletzten Runde
Am Ende waren sich alle Seiten einig, dass die Partie von der Stimmung auf den Rängen lebte und das Remis gerecht war. „Für uns war der Druck höher. Wir durften ja nicht verlieren“, wusste Hofer. Was auch klar ist: Die Meisterschaft geht noch neun Runden. Am 29. Mai kommt es erneut in Adnet zum Wiedersehen. „Wenn es da noch um was geht, kommen vielleicht noch viel mehr Leute“, sinnierte Steingruber. Denn klar ist auch: Den Aufstieg haben beide Klubs im Visier. Hoffentlich bei erneut so würdiger Derby-Kulisse. Offen ist nur, ob die Ausgangslage bis dahin unverändert bleibt oder sich einer der beiden Vereine vorzeitig absetzen kann.

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