Thomatal ist mit seinen 330 Einwohnern eine Mini-Gemeinde, darf sich aber über einen Babyboom freuen. Mit dem Valentinum und einer Skulptur von Pfarrer Pfeifenberger zelebriert das Dorf seine Besonderheit.
Wer in Thomatal das Gemeindeamt betritt, wird zuerst einmal von drei Störchen begrüßt, was in der Mini-Gemeinde mit 330 Einwohnern durchaus überrascht. „Sie sind alle für den kleinen Leonhard“, verrät Bürgermeister Klaus Drießler (GfT), dass beide Elternteile bei Vereinen aktiv sind. Die Jungfamilie wohnt derzeit im Gemeindehaus, deshalb sind die Willkommensstörche nicht zu übersehen.
Und der zweite Blick fällt auf das Valentinum, einen modernen Holzbau, der ganz dem Wirken des früheren Pfarrers Valentin Pfeifenberger gewidmet ist. Am Palmsonntag ritt „Voitl“ auf einem Esel ein und wurde damit weit herum bekannt.
Drießler: „Wir haben in Thomatal einen geeigneten Ort für die Erinnerungsstücke gesucht.“ Von der letzten Palm-Krone bis zu wichtigen Etappen in seinem Leben erfahren Besucher auf Knopfdruck alles.
Im Gemeindehaus sind in Thomatal gleich mehrere Einrichtungen vereint: Amt, Bibliothek mit 4500 bis 5000 Buchtiteln, Schaukästen für die Vereine und moderner Musik-Probenraum im oberen Stock samt Teeküche, die aber kein Ersatz für den Besuch im einzigen Gasthof im Ort sein soll. Dass der Thomataler Wirt weit herum beliebt ist, freut die Thomataler.
Genauso wie eine weitere Besonderheit: Vor 25 Jahren baute der Ortschef als Obmann den Musikverein auf. Heuer im Herbst wird mit der Feuerwehr (120 Jahre-Jubiläum) groß gefeiert.
Ziele gibt es auch in einer so kleinen dörflichen Struktur genug: „Wir hoffen, dass wir die Infrastruktur aufrechterhalten können“, spricht Drießler die generellen Sparzeiten in den Kommunen an. Im Ortsteil Schönfeld hält sich ein kleines, aber feines Skigebiet, was auch den Tourismus für die Gemeinde zu einer wichtigen Säule macht.
Thomatal ist seit Jahren Ausgleichsgemeinde. Gespräche mit dem Land über die finanzielle Situation stehen im Frühjahr an.
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