Eine Gruppe von Schneeschuhwanderern ist am Sonntagvormittag am Großen Priel (2515 Meter) im Toten Gebirge von einer Lawine erfasst worden. Eine Person wurde dabei verletzt und ins Krankenhaus nach Kirchdorf geflogen.
Wie Alexander Binder von der Bergrettung Hinterstoder zur APA sagte, wurde bei dem Abgang eine Person leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungshelikopter Martin 3 ins Krankenhaus nach Kirchdorf an der Krems geflogen. Der Polizeihubschrauber Libelle brachte die drei unverletzt gebliebenen Begleiter auf das Prielschutzhaus.
Ein 49-jähriger tschechischer Staatsangehöriger hatte mit seinem 15-jährigen Sohn sowie zwei Slowaken im Alter von 48 und 15 Jahren (ebenfalls Vater und Sohn) gemeinsam eine Tour vom Prielschutzhaus auf den Großen Priel unternommen.
Schneebrett löste sich
Um 10.20 Uhr befanden sie sich auf einer Höhe von 1775 Metern im Kühkar, und wurden von einer Nassschneelawine erfasst, die sie selbst nicht ausgelöst hatten Die vierköpfige Gruppe wurde etwa 90 Höhenmeter mitgerissen, wobei sich die Lawine auf einer Geländekuppe in zwei Stränge teilte und weiter in Richtung der sogenannten „Märchenwiese“ floss.
Die vier Beteiligten wurden auf der Geländekuppe aus der Lawine hinausgespült und kamen dort nicht verschüttet zum Stillstand. Der 49-Jährige verletzt sich allerdings am Knie.
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