
Der Iran-Krieg lastet schwer auf unserem zarten Wirtschaftswachstum und beschleunigt die Geldentwertung. Wir verlieren Wohlstand, und das regt auf. Eine andere Perspektive vertritt ein Mann, der das Weltgeschehen seit Jahrzehnten treffsicher deutet: Warren Buffett (95), elftreichster Selfmade-Milliardär, meint, die globale Bedrohung wäre größer, würde der Iran die Atombombe besitzen.
Der US-Amerikaner hält Atomwaffen für das größte globale Risiko der Menschheit. Mit Blick auf den Iran warnt er vor instabilen Akteuren, die die Kontrolle über Atomwaffen erlangen könnten.
De facto zählen wir neun Atommächte. Eine Zahl mit Sprengkraft: Die USA mit 5200 und Russland mit 5900 Sprengköpfen halten rund 90 Prozent des Arsenals. China verfügt über 500, Frankreich über 290, Großbritannien über 225. Es folgen Indien und Pakistan mit je etwa 170, Israel mit geschätzten 90, Nordkorea mit bis zu 50.
Deutschland besitzt offiziell keine Nuklearwaffen. Allerdings haben die USA Atombomben im Fliegerhorst Büchel stationiert. Diese gehören zwar den USA, sind jedoch für die Kampfjets der Bundeswehr zertifiziert. Angesichts wachsender Unsicherheit über den Partner USA denkt Deutschlands Kanzler nun über eine Kooperation mit Frankreich nach, um indirekte Atommacht zu bleiben.
Militärisch gilt die Atombombe als ultimative Abschreckung und Machtsymbol. In solch unsicheren Zeiten könnten diese Gedankenspiele auch neutrale Länder wie die Schweiz und Österreich erreichen.
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