Gleich zwei Folgen bekommt das beliebte Münchner „Tatort“-Team zum Finale. „Unvergänglich“ Teil 1 läuft am Ostersonntag, Teil 2 folgt tags darauf am Ostermontag. Die „Krone“ hat den TV-Abschied der Urgesteine vorab gesehen.
Ein Abschiedsgeschenk, das es in sich hat: Für das bei „Tatort“-Fans besonders beliebte Duo Batic und Leitmayr ließ man sich nicht lumpen und produzierte gleich eine Doppelfolge. Die Ausstrahlung von „Unvergänglich“ zu Ostern (Achtung: nur ARD zeigt Teil 1 am Ostersonntag zur gewohnten Zeit um 20.15 Uhr, auf ORF 2 läuft der Krimi erst nach dem „Traumschiff“ um 21.55 Uhr; Teil 2 zeigen beide Sender am Ostermontag um 20.15 Uhr) wird natürlich beste Quoten sichern – und passt mit der Auferstehungsthematik hervorragend zum Inhalt.
Denn obwohl die Ermittler nach 35 Dienstjahren und genau 100 Fällen von den Kollegen recht halbherzig in die Pension verabschiedet werden – sie können es doch nicht lassen. Denn ihr letzter Fall um eine verbrannte Leiche und einen Einmietbetrüger im Drogenmilieu endet unbefriedigend und beschäftigt sie deshalb auch im Ruhestand, so viel sei verraten.
Der Fall selbst hätte origineller sein können, dennoch wird von Regisseur Sven Bohse ein solides Verdächtigen-Netz aufgespannt und wir bekommen auch ein hochspannendes Finale. Außerdem sind ein paar Überraschungsgäste mit von der Partie, über die sich langjährige Zuschauer freuen werden.
Was vielen Fans wohl weniger schmecken wird: Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer), der bisher die rechte Hand von Ivo Batic und Franz Leitmayr war, übernimmt die Leitung der Mordkommission und verwandelt sich aus irgendeinem Grund vom cleveren Teamplayer sofort zum genervten Zyniker, der seinen Ex-Kollegen nicht den winzigsten Gefallen tun will. Eine schwer nachvollziehbare Entscheidung, schließlich soll er künftig die Zuschauer vorm Bildschirm halten
Übrigens: Im Anschluss an Teil 2 der Doppelfolge läuft am Ostermontag noch die Doku „Batic und Leitmayr – Die Zwei vom Tatort sagen Servus“. Ein kleines Pflaster gegen den Abschiedsschmerz.
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