Julia Grabher ist in der zweiten Runde der French Open ausgeschieden! Die Vorarlbergerin litt bereits seit zwei Tagen an einem grippalen Effekt, trat gegen Amanda Anisimova trotzdem an. Nach dem raschen 0:6 im ersten Satz gab sie aber auf.
Die Vorarlbergerin musste gegen die Weltranglisten-Sechste Amanda Anisimova wegen körperlichen Problemen aufgeben. Einen Satz lang hatte Grabher es probiert, verlor diesen aber 0:6 und erkannte, dass ein Weiterspielen an diesem Tag sinnlos und höchstens gefährlich wäre …
Fast fünf Stunden lang hatten sich auf dem Court Suzanne Lenglen Moise Kouame und Adolfo Vallejo bekriegt, der Start von Grabhers Partie hatte sich ewig hinausgezögert. Erst gegen 16.30 Uhr konnte sie endlich den zweitgrößten Platz der Anlage betreten, doch es sollte ihr darauf nur eine kurze Zeit beschieden sein.
130.000 Euro als Trost
Dass gegen Anisimova nicht viel für sie holen sein würde, war zu erwarten, doch Grabher fühlte sich von vornherein nicht gut, war gegen die druckvollen Schläge der US-Amerikanerin auf verlorenem Posten, machte nur sechs Punkte im Satz, der nach 19 Minuten beendet war.
Danach ließ Grabher sich behandeln, den Blutdruck messen, erwog wohl, ob ein Weiterspielen Sinn machte. Mit traurigem Blick gab sie dann Anisimova nur noch die Hand, als diese von einer Toilettenpause zurückkam. Die Österreicherin verriet, dass sie schon zwei Tage lang nur im Bett gelegen hatte, es aber trotzdem probieren wollte. Sie musste aber einsehen, dass es nicht ging. Als Trost darf Grabher sich über 130.000 Euro freuen.
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