Adria-Unwetter toben
Italienische Gemeinde versinkt meterhoch im Schnee
In Süditalien haben schwere Unwetter massive Schäden verursacht. Nach tagelangen Regenfällen stürzte eine Brücke über den Fluss Trigno ein. Die Gemeinde Capracotta wiederum versinkt meterhoch im Schnee, auf den Straßen gibt es kein Durchkommen mehr.
Capracotta liegt in der Provinz Molise, die gemeinsam mit den Regionen Abruzzen und Apulien besonders von den schweren Unwettern betroffen ist. Teilweise haben die Behörden die höchste Warnstufe ausgerufen. In Capracotta wütete ein Schneesturm. Die Häuser verschwanden teils komplett unter der weißen Masse, wie Bilder der Gemeinde auf Facebook zeigen.
Immer wieder fiel der Strom aus. Räumfahrzeuge und Schneefräsen sind im Dauereinsatz. „Willkommen in Sibirien“, meinte Bürgermeister Candido Paglione humorvoll. Er lade alle ein, sich „dieses Spektakel“ anzusehen. Laut den Prognosen soll sich das Wetter in den nächsten Tagen bessern.
Hier sehen Sie Bilder aus Capracotta:
In anderen Regionen werden weitere Niederschläge erwartet, dort ist keine Entspannung in Sicht. So stürzte nach tagelangen Regenfällen eine Brücke über den Fluss Trigno an der Grenze zwischen Abruzzen und Molise ein. Verletzt wurde niemand, da die Straße bereits zuvor vorsorglich gesperrt worden war. Damit ist jedoch die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen den beiden Regionen unterbrochen.
In Apulien retteten Einsatzkräfte mehr als 50 Menschen aus ihren Fahrzeugen sowie 40 weitere aus landwirtschaftlichen Betrieben oder abgelegenen Häusern. Vielerorts standen Straßen, Wohnungen und Keller unter Wasser.
Auch in den Abruzzen kam es zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Evakuierungen. Der Bahnverkehr wurde in mehreren Abschnitten eingestellt. Die italienische Zivilschutzbehörde meldete weiterhin zahlreiche kritische Situationen durch Hochwasser, unterbrochene Verkehrswege und überlastete Infrastruktur.










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