Mögliche Brandgefahr

Autobauer Stellantis ruft 700.000 Fahrzeuge zurück

Wirtschaft
02.04.2026 17:09
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Autokonzern Stellantis hat weltweit ungefähr 700.000 Fahrzeuge zurückgerufen. In Österreich sind etwa 10.600 betroffen. Ursache sei eine problematische Konstruktion im Motorraum, teilte der Hersteller am Mittwoch mit.

Man habe die betroffenen Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer schon kontaktiert. Mehr als 50.000 Rückrufe entfallen auf Deutschland. Betroffen sind laut Stellantis kleine Hybridautos, bei denen der Verbrennungsmotor und der Elektromotor zu nahe beieinander verbaut sind. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann ein Kontakt zwischen dem Schlauch des Benzinpartikelfilters und der Schutzkappe des Anlasseranschlusses einen Funken verursachen. Im schlimmsten Fall ist ein Brand möglich.

Der niederländische Konzern teilte am Mittwoch mit, dass weltweit 36 Vorfälle in Verbindung mit dem festgestellten Problem aufgetreten seien. Darunter sind zwölf Brände. Die meisten der Fahrzeuge wurden in Frankreich zugelassen. Der Rückruf betrifft vor allem kleinere Hybridmodelle mehrerer Marken, darunter Peugeot (208, 2008), Citroen (C3, C4), Fiat (Grande Panda), Jeep (Avenger) und Alfa Romeo (Junior).

Mangel lässt sich leicht beheben
Stellantis teilte mit, dass sich der Mangel leicht beheben lasse. In der Werkstatt werde eine größere Schutzkappe eingebaut, um den Kontakt der betroffenen Bauteile zu verhindern. Das dauere ungefähr 30 Minuten. Wer ein entsprechendes Fahrzeug hat, sollte über den Hersteller oder Händler prüfen, ob es vom Rückruf betroffen ist, und auf ein entsprechendes Informationsschreiben achten. Die notwendigen Reparaturen würden kostenlos durchgeführt, hieß es.

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