Wie tief der Riss in der Royal Family nach dem „Megxit“ 2020 wirklich war, das enthüllt jetzt Royal-Autor Hugo Vickers in seinem Buch „Queen Elizabeth II: A Personal History“. Darin schildert dieser, dass Queen Elizabeth nach dem Rückzug der Sussexes sogar eine drastische Maßnahme ergriffen habe – weil sie ihrem Enkel nicht mehr vertraute!
Vor über sechs Jahren gaben Prinz Harry und Herzogin Meghan den Rückzug aus der Royal Family bekannt. Ein Jahr später sorgten die beiden schließlich mit dem aufsehenerregenden Interview mit Oprah Winfrey für ein royales Beben. Ein Schock für das britische Königshaus – und vor allem für Queen Elizabeth, die ihr Leben lang nach der Grundregel „never complain, never explain“ gelebt hatte.
Sussexes bereiteten Queen großen Kummer
Hugo Vickers enthüllt nun, wie sehr das Vertrauensverhältnis zwischen der Monarchin, die im September 2022 im Alter von 96 Jahren verstorben war, und ihrem Enkel tatsächlich belastet war. „Der Kummer, den die Sussexes der Königin in den letzten Jahren ihres Lebens bereitet haben, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, zitiert die „Page Six“ dazu aus Vickers Buch.
Die Queen habe ihrem Enkel nämlich so sehr misstraut, dass sie nicht mehr mit Harry telefonieren wollte, wenn sie alleine war. „Immer, wenn Prinz Harry seine Großmutter anrief, bat sie ihre Hofdame, bei ihr zu bleiben“, heißt es in dem Buch weiter.
Hofdame und einsilbige Antworten als Absicherung
Doch nicht nur das: Die Vorwürfe, die Harry und Meghan der Royal Family öffentlich gemacht hatten, hätten die Queen so tief verletzt, dass sie bei den Telefongesprächen mit dem Herzog von Sussex oft nur noch einsilbige Antworten gegeben habe. „Es gab eine Menge Ja- und Nein-Antworten“, verriet ein Insider zudem der „Page Six“.
„Die Königin wollte ganz offensichtlich eine Art Schutz“, so der Insider weiter. Dass die Hofdame der Queen bei den Telefonaten anwesend war und sogar mithören durfte, sei aber nicht nur eine „moralische Unterstützung“ gewesen, sondern auch ein Schutz für die Monarchin – um „zu gewährleisten und sicherzustellen, dass alles Gesagte dokumentiert wurde“.
„Ich denke, die Königin war Harry gegenüber auch deshalb misstrauisch, weil sie so verletzt war von dem, was er getan hatte“, fügte der Insider hinzu.
Kein Foto mit Lilibet
Vickers schreibt zudem, dass die Queen es abgelehnt habe, sich am Rande der Feierlichkeiten zu ihrem Platin-Thronjubiläum im Juni 2022 alleine mit den Sussexes zu treffen. „Prinz Harry befand sich mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frogmore Cottage. Das Tor war mit Luftballons geschmückt, um den ersten Geburtstag der kleinen Lilibet zu feiern. Sie besuchten mit den Kindern die Königin, und auch hier brachten diese eine Hofdame als Geschenk mit“, heißt es in Vickers Buch.
Auch soll die Monarchin Harry und Meghan untersagt haben, ihren Fotografen zu dem Treffen mitzubringen, da sie laut Vickers Angst hatte, dass das nach Aufmerksamkeit heischende Paar das Foto von der Queen mit ihrer Urenkelin Lili umgehend veröffentlichen würden.
„Harry hat sich dagegen entschieden, und wofür?“
Außerdem soll sich Elizabeth II. gegenüber einer Freundin missbilligend über Harrys neues Leben in den USA geäußert haben. „Und nun hat Harry sich dagegen entschieden, und wofür?“, soll die Queen laut Vickers gesagt haben. „Um sich um Archie zu kümmern?“
Schon zu Beginn von Prinz Harrys Beziehung zu Serienstar Meghan Markle habe Queen Elizabeth ihre Bedenken geäußert, will Vickers wissen. Demnach habe sie ihrem Enkel geraten, mit der Hochzeit noch zumindest ein Jahr zu warten. Doch Harry wollte die gut gemeinten Ratschläge nicht hören und sagte schließlich 2018 auf Schloss Windsor Ja zu seiner Meghan.
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