König Charles III. hat das legendäre Gartenzwerg-Verbot der Royal Horticultural Society gekippt. Bei der berühmten Chelsea Flower Show dürfen 2026 erstmals wieder offiziell Gartenzwerge zwischen den preisgekrönten Blumenbeeten stehen – und das erst zum zweiten Mal in der 113-jährigen Geschichte der Veranstaltung.
Der royale Sinneswandel kommt nicht von ungefähr: Charles gilt seit Jahren als Fan der verspielten Gartenfiguren und soll sich persönlich dafür eingesetzt haben, das jahrzehntelange Verbot aufzuheben. Damit bekommt die traditionsreiche Blumenschau einen unerwartet humorvollen Anstrich – sehr zur Freude von Fans, Besuchern und wohl auch der britischen Gartenkultur.
Prominente und Royals wie Lady Amelia Windsor durften bereits einen Tag vor der Eröffnung einen Blick auf die diesjährigen Gärten werfen und nach „Gnomes“, wie Gartenzwege auf Englisch heißen, Ausschau halten.
Rockiger „Billy Bad-Axe“
Zur Feier des Zwergen-Comebacks wurden zahlreiche prominente Persönlichkeiten eingeladen, individuelle Kunst-Zwerge zu entwerfen. Entstanden ist eine schrille und kreative Kollektion handbemalter Unikate.
Rocklegende Brian May präsentierte beispielsweise seinen rockigen Gartenzwerg „Billy Bad-Axe“ – inklusive Miniatur-Gitarre. Auch TV-Ikone Mary Berry, Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett und Schauspielerin Joanna Lumley gestalteten ihre ganz persönlichen Figuren.
Zusätzlich beteiligten sich Gartenexperte Alan Titchmarsh sowie Comedian Tom Allen mit auffällig designten Zwergen an der Aktion.
Die Rückkehr der Gartenzwerge zeigt, wie sehr sich selbst traditionsreiche Veranstaltungen modernisieren können. Was früher als kitschig galt, wird nun zum charmanten Symbol für Kreativität, Humor und britischen Stilbruch.
Mit königlicher Unterstützung, prominenten Künstlern und einer ordentlichen Portion pinker Farbe dürfte die Chelsea Flower Show 2026 schon jetzt zu den ungewöhnlichsten Ausgaben ihrer Geschichte zählen.
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