Die Leidenszeit scheint langsam, aber sicher ein Ende zu nehmen. Salzburgs Tennis-Ass Arabella Koller kämpft sich seit dem vergangenen Sommer mit zahlreichen Handicaps herum. Auf eine Lebensmittelvergiftung folgte eine Gastritis. Danach laborierte die 25-Jährige an einer Verkalkung im Knie sowie an einer Sehnenverletzung. Mit der „Krone“ sprach die Salzburgerin über die harten letzten Monate.
„Das ist sicher mein härtester Kampf in meiner Karriere“, schildert sie und gibt aber auch eigene Fehler zu. „Ich glaube, dass ich einfach zu früh wieder in den vollen Trainingsmodus eingestiegen bin und somit einfach zu früh zu viel belastet habe. Das war dann das Ergebnis davon“, meint Koller, die sich während ihrer langen Pause auch viele Gedanken gemacht hat, ihr eigenes Umfeld zu verändern.
Ich wollte einfach eine Veränderung. Die Zeit war nicht leicht. Da fängt man dann schon zu grübeln an.

Arabella KOLLER, Tennisspielerin
Bild: Instagram
Mittlerweile trainiert die Tennisspielerin im Fitnessbereich mit neuen Trainern. „Ich wollte einfach eine Veränderung. Die Zeit war nicht leicht. Da fängt man dann schon zu grübeln an“, erklärt die Salzburgerin, die mittlerweile wieder ganz ohne Schiene aufschlagen kann. „Die Schiene hat mir zwar viel Sicherheit und Stabilität gegeben. Aber jetzt bin ich schon froh, dass sie weg ist“, kann Koller während ihrer vielen Trainingseinheiten im Sportzentrum Rif schon wieder lachen.
Arabella Koller in zwei Ligen aktiv
In den kommenden Monaten nimmt sie sich einiges vor, geigt mit Ried nicht nur in der österreichischen Bundesliga, sondern für das oberbayerische Taufkirchen auch in der zweiten deutschen Liga auf.
Salzburger Tennis-Ass Koller schielt auf internationale Turniere
„Ich freue mich schon wieder auf die Wettkämpfe am Platz und versuche einfach, so viel es geht davon mitzunehmen“, sagt Koller, die dann aber auch wieder auf internationalen Plätzen stehen will. „Ich nehme mir vor, dass ich im Laufe des Sommers wieder an verschiedenen Turnieren auf dieser Welt teilnehmen werde. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Zum Glück bin ich schon schmerzfrei!“
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