STW gegen Kraßnig

Neuer Stand bei Anzeige gegen Wirtschaftsprüfer

Kärnten
30.03.2026 19:57

Die Stadtwerke Klagenfurt hatten ihren ehemaligen Wirtschaftsprüfer Ulrich Kraßnig bei der der Kammer für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (KSW) sowie der Abschlussprüferaufsichtsbehörde (APAB) angezeigt. Die „Krone“ kennt den neuen Stand im Verfahren.

Die Stadtwerke (STW) sind mit einer Anzeige gegen ihren ehemaligen Wirtschaftsprüfer Ulrich Kraßnig vorgegangen. . .

Dem Klagenfurter wurde zum einen bekanntlich vorgeworfen, gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen zu haben. Außerdem hatte die Anzeige auch einen anderen Bericht an die Stadt und Bürgermeister Christian Scheider betroffen, in welchem Kraßnig angeführt hatte, dass ein Rückflussventil als Ursache für die Trinkwasser-Verunreinigung im Jahr 2024 verantwortlich gewesen sei – was die Stadtwerke zunächst dementierten.

Beide Sachverhalte meldeten die STW der Kammer für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (KSW) sowie der Abschlussprüferaufsichtsbehörde (APAB).

Anzeige umgehend zurückgelegt
Wie die „Krone“ nun erfuhr, konnte Kraßnig sämtliche Vorwürfe entkräften. Nach Prüfung der Sachlage sah die KSW keinen Anlass für ein berufsrechtliches Verfahren – die Anzeige wurde von Kammeranwalt Robert Streller umgehend zurückgelegt, ohne die Vorgänge im Rahmen eines Disziplinarverfahrens überhaupt näher zu untersuchen.

„Spricht für sich“
Auf Anfrage reagierte Kraßnig knapp: „Die Anzeige wurde zurückgelegt. Der Ausgang spricht für sich, die Sache ist damit für mich abgeschlossen.“

Die Stadtwerke selbst konnten dazu noch keine Stellungnahme abgeben. „Wir wurden offiziell nicht in Kenntnis gesetzt“, heißt es aus dem Unternehmen.

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