Prozess in Sachsen
Frau soll Stiefvater Gift in Döner gemischt haben
In Sachsen soll eine 35-Jährige zugegeben haben, ihrem Stiefvater Gift in einen Döner gemischt zu haben. Der Mann überlebte, die Stieftochter steht ab Mittwoch vor dem Landgericht Zwickau.
Bis zum 21. April sind fünf Verhandlungstermine angesetzt. In einem ersten Urteil war die 35-Jährige freigesprochen worden, doch die Staatsanwaltschaft legte Einspruch ein und bekam Recht. Laut einem „Bild“-Bericht wirft die Anklage der Frau vor, das starke Schmerzmittel Oxycodon in einen Döner gemischt zu haben. Diesen soll sie dann ihrem Stiefvater angeboten haben, den sie damit umbringen wollte.
Dem Mann sei schwindelig geworden und er sei mehrfach eingeschlafen. Anschließend musste er sich wiederholt übergeben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass dies der Grund für sein Überleben sein könnte, sprich, dass der Wirkstoff durch das Erbrechen nicht voll zur Wirkung kam. Denkbar ist auch, dass die Dosierung des Betäubungsmittels zu gering war.
Wenige Tage später soll die Angeklagte ihrem Stiefvater die Tat gestanden haben. Nun muss entschieden werden, ob der Freispruch aus erster Instanz Bestand hat, oder ob es doch zu einer Verurteilung wegen versuchten Mordes kommt.









Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.