Lukas Weißhaidinger ist zu Pfingsten nach Rehlingen zu jenem Meeting zurückgekehrt, an das er allerbeste Erinnerung besitzt. Bei diesem deutschen Klassiker hatte er nämlich vor acht Jahren mit 68,98 m ÖLV-Rekord geworfen. Diesmal aber wurde er mit 63,20 m Vierter - und verlor auch seinen Stadionrekord an Daniel Stahl. Der schwedische Superstar übertraf ihn mit 69,01 m um drei Zentimeter ...
Nach seiner Blitzreise nach China, wo er bei der Diamond League in Keqiao vor einer Woche mit 63,95 m Achter geworden war, trat der Oberösterreicher also wieder in Europa an. Im zweiten Versuch gelang ihm in Rehlingen mit 63,20 m seine Tageshöchstweite, wonach er noch einen gültigen Durchgang mit 60,66 m folgen ließ. „Wir befinden uns in Schlagweite zur internationalen Konkurrenz“, meinte Trainer Gregor Högler, für dessen Schützlinge jetzt in kurzer Zeit die Meetings auf Teneriffa, in Slowenien und in St. Pölten folgen.
Nur ein gültiger Versuch
Stahl, der dreimalige Weltmeister und Olympiasieger von Tokio 2021, übertraf den Stadionrekord von Weißhaidinger im zweiten Durchgang. Dies sollte sogar sein einziger gültiger Versuch an diesem Tag bleiben. Hinter dem 33-jährigen Schweden belegten die Deutschen Henrik Janssen (68,54 m) und Steven Richter (65,91 m) die Plätze zwei und drei.
Fuchs: „Bin wieder da!“
Österreichs Sprint-Rekordler Markus Fuchs, so scheint es, könnte in diesem Sommer wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Im Vorjahr war er durch Probleme mit der Achillessehne praktisch ausgefallen, in der Hallensaison warf ihn dann heuer ein gebrochener Zeh zurück. Jetzt aber lief er beim 50. Pfingstmeeting in Zofingen 10,48 (+0,5) im Vorlauf und im Finale als Zweiter 10,45 (+0,3). „Ich bin wieder da!“, vermeldete er deshalb mit freudiger Stimme, „das war zwar noch kein Kracher, aber ein schöner Start in die Sommersaison, auf dem ich aufbauen kann, ich hatte eine gute Vorbereitung, bin zufrieden.“
Das Wichtigste sei: „Ich kann endlich wieder schmerzfrei performen, ich denke, ich kann heuer zu meiner alten Form finden.“ Zum Rennen von Zofingen meinte er: „Die Beschleunigung war schon so, wie sie sein soll. Ich brauche nur mehr Selbstvertrauen, muss meine Leichtigkeit wiedergewinnen und in einen Wettkampf-Rhythmus finden, dann kann ich schneller und stärker werden.“ Nächsten Sonntag startet er bereits in Chania, wo er 2021 Ende Mai mit 10,46 auch wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt war. Nach dem Meeting auf Kreta folgt dann das Liese-Prokop-Memorial in St. Pölten am 4. Juni.
Lassacher mit Bestzeit
Cordula Lassacher gewann beim 10.000-m-Europacup in La Spezia den B-Lauf und stellte dabei in 33:22,45 eine tolle persönliche Bestzeit auf. Sie verbesserte ihren alten Hausrekord von 33:54,73 gleich um 32,28 Sekunden und ist jetzt in der „ewigen“ ÖLV-Bestenliste über 10.000 m der Frauen schon Vierte.
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