Die verpflichtende, neunmonatige Basisausbildung von Medizinstudenten sorgt erneut für Diskussionen. Vor allem deshalb, weil die Wartelisten überlang ausfallen. Besonders betroffen ist Vorarlberg.
Erneut sorgt die Strukturierung des Medizinstudiums für Diskussionsstoff – diesmal zwischen den Ländern und dem Bund. In einem gemeinsamen Brief wenden sich die ÖVP-Gesundheitslandesräte an Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) und fordern „Aktivitäten für eine bedarfsgerechte Adaptierung“, berichteten die Oberösterreichischen Nachrichten. Hintergrund des Schreibens sind die überlangen Wartezeiten, mit denen die angehenden Mediziner für die neunmonatige Basisausbildung konfrontiert sind.
Vorarlberg steht hier im Bundesländervergleich am schlechtesten da. Acht Monate beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Ausbildungsplatz im Ländle. Oberösterreich liegt mit 4,9 Monaten unter dem Österreich-Schnitt von 6,3 Monaten. Am schnellsten verfügbar sind die Ausbildungsplätze in Niederösterreich, hier muss „nur“ 4,6 Monate gewartet werden.
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