Zwei Tote bei Übung
D: Flieger stürzte nach Crash mit Eurofighter ab
Die Zivilmaschine sei für die Gesellschaft für Flugzieldarstellung (GFD) unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher der Luftwaffe in Berlin. Zwei Eurofighter und der Learjet hätten sich in der Luft zu einem Manöver getroffen, dabei habe einer der Kampfjets die Zivilmaschine offenbar berührt.
Die GFD unterstützt die Bundeswehr bei Übungen, indem sie Ziele simuliert. Sie ist eine Tochtergesellschaft von Airbus Defense and Space. Bei der Bundeswehr-Maschine handelt es sich um einen Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31. Er konnte nach dem Zwischenfall sicher auf dem Fliegerhorst Nörvenich bei Köln landen. Ein zweiter an der Übung beteiligter Eurofighter sei in Köln-Wahn gelandet, sagte der Sprecher.
Das Geschwader teilte auf seiner Homepage mit, dass es sich vom 2. bis zum 30. Juni mit einer sogenannten Alarmrotte in einer ununterbrochenen Einsatzbereitschaft befindet. Diese bestehe aus zwei einsatzklaren Luftfahrzeugen. Beschrieben wird ein Einsatzszenario, bei dem zwischen zivilen Luftfahrzeugen und Flugsicherung kein Funkkontakt aufgenommen werden kann.
Der Alarmrotte blieben nach Alarmierung durch den zuständigen Gefechtsstand 15 Minuten, um abzuheben. "In solch einem Fall steigt die Alarmrotte auf und nimmt über Funk oder mittels Zeichen Kontakt zu dem betroffenen Luftfahrzeug auf", heißt es im Internet.
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