Mit neun Meistertiteln sind die Bregenzer Handballer Österreichs Rekordchampion. Zum letzten Mal setzten sich die Vorarlberger die Meisterkrone allerdings im Jahr 2010 auf. Während Lokalrivale Hard in den vergangenen Jahren zur Nummer eins im Ländle wurde und auch in dieser Saison fürs Viertelfinale planen darf, spukt in Bregenz das Abstiegsgespenst herum.
„Wir haben dieses Spiel über eine herausragende Deckung und einen starken Torhüter gewonnen“, analysierte Tumi Runarsson. Der Isländer war beim 28:26-Auswärtserfolg seiner Harder bei den Fivers in Wien Margareten mit sieben Treffern der erfolgreichste Werfer. Womit der 26-Jährige auch großen Anteil daran hat, dass die Roten Teufeln vom Bodensee drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs bereits für das Viertelfinale planen dürfen.
Zehnte Saisonpleite für Rekordmeister
Ganz im Gegensatz zu Rekordmeister und Lokalrivalen Bregenz, bei dem nach der 28:35-Heimpleite gegen Krems das Abstiegsgespenst immer intensiver durch die Schendlinger Arena spukt. Nach der zehnten Niederlage im 19. Saisonspiel halten die Festspielstädter in der HLA Meisterliga weiter bei nur 15 Punkten. Klar ist: Verloren ist noch nichts und das Erreichen des Viertelfinals rechnerisch möglich. Dazu wird es in Schwaz am 11. April, vier Tage später daheim gegen Graz und zum Abschluss am 18. April bei Hollabrunn aber drei Glanzleistungen wohl ebenso viele Siege benötigen.
Warten auf den ersten Auswärtssieg
Dagegen spricht allerdings die Saisonbilanz der Bregenzer. In den neun Auswärtsspielen setzte es gleich sieben Niederlagen, bei Vöslau und in Krems reichte es zumindest zu einem Remis. Einen Sieg in der Ferne gab es nie zu feiern.
So gesehen trübe Aussichten, aber: Selbst, wenn es mit halbierten Punkten in die Abstiegsrunde gehen sollte, bleiben der Crew von Headcoach Marko Tanaskovic auch dort noch sechs Partien, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben.
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