Gerade einmal 0,09 Sekunden fehlten Sonja Gigler am Freitag im schwedischen Gällivare als 17. auf ihre ÖSV-Kollegin Katrin Ofner und damit zur Qualifikation für das Weltcuprennen am Samstag. Damit ist klar: Die 24-jährige Vorarlbergerin ist auch am Sonntag beim großen Finale zum Zusehen verdammt.
Die Entscheidung gegen die Harderin fiel dabei bereits im obersten Streckenteil, auf dem die 24-Jährige fast eine Sekunde auf Qualisiegerin und Lokalmatadorin Sandra Näslund verlor. Ein Rückstand, den sie bis ins Ziel nicht mehr aufholen konnte. „Dabei hatte ich beim Abschwingen gar kein so schlechtes Gefühl“, war die Polizeisportlerin ein wenig ratlos.
Chance auf Top-16 verspielt
Besonders bitter: Durch das Verpassen der Finalheats hat die Kästle-Pilotin auch keine Chance mehr, sich in die Top-16 der Gesamtwertung zu verbessern. Das hätte es aber gebraucht, um am Sonntag beim großen Saisonfinale nochmals an den Start gehen zu dürfen.
13 Weltcupstarts, achtmal Quali verpasst
Damit ist für Gigler ihre Comeback-Weltcupsaison nach zweijähriger Verletzungpause vorzeitig vorbei. Die Bilanz: Bei 13 Weltcupstarts verpasste sie achtmal die Quali und schied zweimal im Achtelfinale aus. In Kanada holte sie Platz zwölf.
Veysonnaz gibt Hoffnung
Die Highlights: Mit den Rängen zwei und acht in Veysonnaz (Sz) löste Gigler ihr Olympiaticket und bewies, dass sie immer noch pfeilschnell ist.
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