Für ÖSV-Skicrosserin Sonja Gigler geht es nach dem Weltcupwochenende in Veysonnaz rund! Vom Wallis ging es am Sonntag mit einem kurzen Zwischenstopp in der Vorarlberger Heimat über Innsbruck nach Wien, wo am Montag die Olympiaeinkleidung steigt. In all dem Trubel kam der 24-Jährigen allerdings ein Teil ihrer Schweizer Podest-Prämie abhanden...
„Der achte Platz am Freitag hatte mein Selbstvertrauen schon ordentlich wachsen lassen“, verrät Ländle-Skicrosserin Sonja Gigler. „Als ich am Samstag dann aber mit Halsschmerzen aufgewacht bin, habe ich kurz überlegt, ob ich überhaupt zum zweiten Rennen antreten soll.“ Am Ende entschied sich die 24-Jährige für einen Start – jedoch ohne große Erwartungen. „Ich bin dann aber ganz schnell in einen Flow gekommen, den ich so schon lange nicht mehr erlebt habe“, schildert Gigler. „Das war richtig geil! Da habe ich überhaupt nicht darüber nachgedacht, was ich mache – es hat sich alles plötzlich so leicht angefühlt.“
Verschollen in einem ÖSV-Bus?
Ein Flow, in dem die Polizeisportlerin am Ende hinter Daniela Maier (D) auf Rang zwei fahren und ihre beste Weltcup-Platzierung einstellen konnte. Dafür gab es neben 80 Weltcuppunkten und einem Preisgeldscheck über 8207 Schweizer Franken (8869 Euro) auch einen großen Laib Käse. „Ehrlich gesagt, habe ich überhaupt keine Ahnung, wo der ist. Ich hoffe aber, dass er in einem der ÖSV-Busse mitgenommen wurde“, schmunzelt Sonja, für die es am Sonntag zuerst kurz heim nach Vorarlberg ging, ehe sie nach Innsbruck weiterfuhr und per Flieger nach Wien jettete.
Stressiger Terminplan wartet
Dort wird am Montag das österreichische Olympia-Team präsentiert und auch eingekleidet. „Wir fliegen aber am Abend retour, da schon am Mittwoch in San Pellegrino die erste Quali für die Weltcuprennen am Freitag und Samstag ansteht“, erzählt die Kästle-Pilotin, der der Traum von Olympia in Mailand in den letzten zwei Wintern – als sie nach zwei Kreuzbandrissen keine Rennen bestreiten konnte – durch schwierige Reha-Zeiten half.
Lussnig wohl mit dabei
Wie es ausschaut, wird sich in Italien aber nicht nur der Olympia-Traum der Harderin erfüllen – sondern auch jener von Nicolas Lussnig. Der 24-jährige Klauser war wie Gigler im Sommer 2021 von den Alpinen zu den Skicrossern gewechselt und hatte es in dieser Weltcupsaison dreimal in die Top-32 geschafft. Zwar konnte er mit den Rängen 27, 31 und 30 in Veysonnaz nicht die vom ÖSV geforderten Resultate erzielen. Da mit Johannes Rohrweck (Schien- und Wadenbeinbruch) und Tristan Takats – er verletzte sich in Veysonnaz schwer am Knie und brach sich den siebten Halswirbel – zwei der rot-weiß-roten Top-4-Läufer passen müssen, stehen Lussnigs Chancen sehr gut, in Livigno dabei zu sein.
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