Premiere

Skurrile Piraten entern die Wiener Volksoper

Bühne
26.03.2026 17:40

Mit der Lust am Absurden und an Clownerie bringt das Comedy-Duo Spy Monkeys die Piraten von Penzance ab 27. März nach Wien. 

kmm

Piraten nehmen Kurs auf Wien - und machen sich bereit, die Volksoper zu entern. Ein Raubzug, der sicher ein ganz großer Spaß wird, dennd afür sorgt das britische Comedy-Duo Spy Monkeys. Bereits mit „Orpheus in der Unterwelt“ ließ es höchst erfolgreich die Volksoper vor Lachen beben.

Piraten in der Stadt der Operette
Nun bringen Toby Park & Aitor Basauri „Die Piraten von Penzance“ nach Wien. „Es ist die bekannteste Operette von Gilbert & Sullivan. Die beiden gelten in England als Giganten der komischen Oper. Jede Familie singt ihre Lieder zur Weihnachtszeit, die Songs werden zitiert und die Melodien tauchen in der Popkultur auf“, erzählt Toby Park im „Krone“-Interview. „Es ist aufregend, dieses Stück nun nach Wien, in die Stadt der Operette, zu bringen, wo es relativ unbekannt ist.“

Auf der Opernbühne geht es bei den Piraten ziemlich drunter und drüber. „Es ist eine ziemlich verrückte, teilweise sehr skurrile Geschichte. Genau das gefällt uns. Das Stück spricht unseren Sinn für Humor an – diese Freude am Absurden“, lacht Park. „Gilbert und Sullivan stehen in einer langen englischen Tradition, die von Lewis Carroll bis zu Mr. Bean und Monty Python reicht: eine Lust an Albernheit, an Übertreibung, an bewusstem Unsinn.“

(Bild: Barbara Palffy/Volksoper Wien)
(Bild: Barbara Palffy/Volksoper Wien)
Szenenbilder aus „Die Piraten von Penzance“
Szenenbilder aus „Die Piraten von Penzance“(Bild: Barbara Palffy/Volksoper Wien)
(Bild: Barbara Palffy/Volksoper Wien)
(Bild: Barbara Palffy/Volksoper Wien)

Beste Voraussetzungen für die Spy Monkeys, die für ihre körperliche Komik berühmt sind. „Die größte Herausforderung ist die Balance: Slapstick darf nicht plump wirken. Wir haben deshalb Künstler, die auf physische Komik und Clownerie spezialisiert sind, mit den Fähigkeiten des Ensembles der Volksoper kombiniert. Diese Mischung ist unglaublich spannend. Auch einige Musiker aus dem Orchester haben wir auf lustige Art und Weise integriert.“

Eine fast übermenschliche Aufgabe
Tänzer, Chor, Sänger, Musiker, Artisten – alle Mann (und Frau) an Deck, heißt es, wenn die Piraten ihr kunterbuntes Seemannsgarn spinnen. Insgesamt stehen 75 (!) Mitwirkende auf der Bühne.„Mit so vielen Menschen zu proben, ist eine fast übermenschliche Aufgabe und verlangt enorme Konzentration. Aber es macht auch großen Spaß“

Mehr Einsatz in Sachen Humor geht eigentlich nicht. Und der ist Toby Park wichtiger denn je: „Wir leben in schwierigen Zeiten. Durch die digitale Welt und die sozialen Medien sind wir auch oft so stark isoliert. Da einer großen Gruppe etwas zu bieten, worüber alle gleichzeitig lachen können, ist ein wunderbares Fest.“

Am 27. März stechen sie bei der Premiere in See – und wenn einer Schiffbruch erleidet, dann sicher nur um des vergnügten Effekts wegen. „Es ist pure Unterhaltung, für jeden ist ein bisschen etwas dabei. Und zum Abschluss wartet das überraschendste Ende, das es in der Volksoper je gegeben hat.“

Alle Informationen und Tickets finden Sie hier.

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