Nach der Präsentation der neuen Dressen für kommende Saison gab‘s für Sturm einerseits zwar viel Lob für das Design der Wäsche – ein paar vereinzelte Reaktionen ließen das Fass dann aber doch fast überlaufen. Eine weitere „Baustelle“, die keiner braucht, war plötzlich geöffnet.
Keine „ruhigen“ Zeiten für Sturm! Nach dem „Zwist“ mit der Gewerkschaft, die rechtlich intervenierte, dass das Trio Aiwu-Geyrhofer-Camara wieder am Training der Profis teilnehmen „darf“, bekam Sturm nach der Präsentation der neuen Dressen keine gute Post. In Sozialen Netzwerken gingen die Wogen nach Postings manch „kreativer Köpfe“ hoch, nachdem der ein oder andere glaubte, im grünen Trikot ansatzweise die Konturen der doppelten S-Rune aus Zeiten des Nationalsozialismus zu erkennen...
Sturm reagierte umgehend: „Wir distanzieren uns von jeglicher Form von Extremismus, Diskriminierung und menschenverachtendem Gedankengut! Das Design des Trikots basiert auf einem von Nike standardisierten Template und steht in keinem Zusammenhang mit politischen Aussagen oder Symboliken“, sagte Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich. Traurig, dass man in Zeiten wie diesen die Menschen daran überhaupt erinnern muss.
Tebbich legte nach. „Der SK Sturm versteht sich als unpolitische Gemeinschaft, die für Offenheit, Respekt und Vielfalt steht. Menschen jeden Alters und Geschlechts, unabhängig von Hautfarbe, Lebensweise oder sozialer Stellung, sind in der Sturm-Familie – so sie unsere auf der Würde des Menschen aufbauenden Werte teilen – stets willkommen und werden mit Respekt behandelt. Die Vielfalt der Menschen in und um den Verein liegt in unserer Tradition begründet. Diese Vielfalt ist die Stärke der sogenannten Sturm-Familie. So ist es in unserem Leitbild verankert.“
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