Entsetzen im Grätzel

Einbrecher streichelte schlafende Wienerin (26)

Wien
08.07.2026 20:00

Horror-Momente für eine 26-Jährige in Wien: Die Frau schreckte nachts aus dem Schlaf, weil sie von einem Einbrecher gestreichelt wurde. Der Fall löst im ganzen Grätzel Entsetzen aus. 

Wenn Opfer von Einbrüchen über die Taten sprechen, hört man meist dieselben Aussagen. Dass es furchtbar ist, dass sich jemand innerhalb ihrer vier Wände und damit in ihrem innersten sicheren Kreis bewegt hat – und das, ohne dazu eingeladen gewesen zu sein. Dass es ein mulmiges Gefühl ist, zu wissen, dass ein Wildfremder in persönlichen Gegenständen, in Erinnerungsstücken, womöglich gar in der Unterwäsche herumgewühlt hat. Und dass es schwierig ist, mit dem Gefühl eines Einbruches weiterzuleben, als wäre nichts gewesen.

Zu sehr nagt das Gefühl mangelnder Sicherheit. Das Gefühl, ausgeliefert zu sein und erneut zum Opfer werden zu können. Jana M. (Name geändert) hatte bis zur Nacht auf den 24. Juni wohl bisher keines der beschriebenen Gefühle selbst gekannt. Womöglich aus Erzählungen aus dem Umfeld. Oder aufgrund der Tatsache, dass die Gegend an der Alten Donau immer wieder von Einbrechern heimgesucht wird.

Vor zwei Jahren schockte ein Mord die Anrainer
Womöglich hat sich die Wienerin auch Sorgen gemacht, nachdem im September 2024, ganz in der Nähe ihres aktuellen Häuschens an der Arbeiterstrandbadstraße, die 91-jährige „Frau Grete“ Opfer eines brutalen Einbrechers geworden war. Ein 52-jähriger Slowake hatte sich damals in das Schrebergartenhäuschen der Seniorin geschlichen, sie dort vergewaltigt und die Frau dann mit einem Polster und bloßen Händen erstickt.

Dass sie selbst überfallen werden könnte, kam der 26-Jährigen wohl nicht in den Sinn. In der Nacht auf den 24. Juni, gegen 3.50 Uhr, sollte es aber zu einem sehr befremdlichen Fall kommen. M. lag seit Längerem neben ihrem Mann im Bett, als sie – ihrer eigenen Schilderung zufolge – Stupser und Berührungen auf der Haut spürte. Was sie vermutlich anfangs im Halbschlaf als Zärtlichkeiten ihres Mannes wahrgenommen haben dürfte, sollte sich als Berührung eines Fremden herausstellen.

Neben sich – ob „nur“ neben dem Bett hockend oder schon halb im Bett liegend – nahm die Frau dann einen Fremden wahr, der sie am Oberkörper streichelte. Bis die Frau laut zu schreien begann und der Einbrecher das Weite suchte.

Zitat Icon

Als die 26-Jährige durch die Berührungen erwachte und den fremden Mann wahrnahm, schrie sie auf. 

Wiens Polizeisprecherin Anna Gutt über den äußerst verstörenden Fall

Opfer wurden Fingerabdrücke am Arm abgenommen
Die Polizei fahndete mit dem Helikopter nach dem Unbekannten – ohne Erfolg. Zuvor dürfte der Mann durch ein gekipptes Fenster im Erdgeschoß in das Haus eingestiegen sein. Neben der Sicherung der Einbruchsspuren wurden der Betroffenen laut Polizeisprecherin Anna Gutt auch Abdrücke am Arm genommen. In der Hoffnung, dass sich Fingerabdrücke sichern lassen. Ähnlich gelagerte Fälle sind nicht bekannt.

Verstörend: Mitgenommen hat der Einbrecher nichts. Er stieg anscheinend lediglich ins Haus ein, um die Frau zu streicheln ...

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