Die Stadt Linz hat eine zentrale Personalentscheidung für die geplante Sanierung des Neuen Rathauses getroffen. Mit der bestellten Projektleitung nimmt das Vorhaben erstmals konkretere Formen an. Bis zum möglichen Baustart wird es jedoch noch dauern – zuvor stehen grundlegende Planungen und offene Ausweichquartiere im Raum.
In der Stadt Linz ist ein weiterer formaler Schritt für die geplante Sanierung des Neuen Rathauses gesetzt worden: Nach der Behandlung im Personalbeirat hat nun auch der Stadtsenat die Projektleitung offiziell bestellt. Die ausgewählte Person soll ihre Tätigkeit mit 1. Juli 2026 aufnehmen.
Entscheidender Schritt
Für Liegenschaftsreferentin, SP-Vizebürgermeisterin Merima Zukan ist dieser Schritt ein notwendiger Auftakt für das Großvorhaben. Sie hält dazu fest: „Mit der Besetzung der Projektleitung setzen wir einen entscheidenden Schritt. Die Sanierung ist eine Investition in Sicherheit, Funktionalität und eine moderne Verwaltung. Unser Ziel ist ein Rathaus, das auch künftig ein verlässlicher und bürgernaher Serviceort ist.“
Raumkonzept wird ausgearbeitet
Die Sanierung selbst ist als mehrjähriges Projekt angelegt und soll in mehreren Phasen umgesetzt werden. Bis 2027 ist zunächst die Ausarbeitung eines Raum- und Funktionskonzepts vorgesehen. Dieses soll klären, wie das Gebäude künftig genutzt wird und welche Anforderungen an die Infrastruktur gestellt werden. Darauf aufbauend sollen bis spätestens 2028 die architektonischen und technischen Planungen erfolgen. Parallel dazu sind Genehmigungsverfahren sowie die Vorbereitung von Ausschreibungen für die Bauleistungen vorgesehen.
Baustart in voraussichtlich vier Jahren
Ein tatsächlicher Baustart ist derzeit erst für 2030 geplant. Für die Dauer der Arbeiten müsste das Neue Rathaus vorübergehend geräumt werden. Als mögliche Ausweichlösung werden aktuell Flächen am Europaplatz geprüft; dazu laufen Gespräche mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Die Bauzeit wird mit rund zwei Jahren veranschlagt, eine Rückkehr in das Gebäude ist aus heutiger Sicht für 2033 vorgesehen.
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