Drei neue Meister konnten sich an diesem Wochenende im Unterhaus küren. Dieses Ziel hat in der 2. Nordwest auch St. Veit im Mühlkreis, wo man trotz 1:2-Pleite gegen Puchenau weiter drei Punkte in Front liegt. Vor dem Duell aber organisierte ein Spieler ein beachtliches Event.
Keine Grenzen kannte der Meisterjubel an diesem Wochenende bei ASK St. Valentin (Landesliga Ost), Hofkirchen (1. Ost) und bei der Fußballschule Linz (2. Mitte)! St. Veit liegt indes in der 2. Nordwest voll auf Titelkurs – liegt man trotz des 1:2 gegen Puchenau drei Zähler voran! Vor der Partie aber hatte mit Marco Weißengruber ein Spieler der Heimischen ein durchaus beachtliches Event organisiert und zeigte damit neben dem spannenden Titelrennen ein großes Herz.
Im Rahmen seines Fachprojektes für die Ausbildung als Sozialfachbetreuer stellte er ein inklusives Match auf die Beine. Heimische Oldies spielten dabei gegen den Behindertensportverband Linz, deren Truppe der 23-Jährige selbst einmal pro Woche trainiert. „Viele davon haben ein gutes Spielverständnis, es macht extrem spaß“, sagt Weißengruber, der zudem verrät, dass vor dem großen Duell Nervosität bei den Schützlingen geherrscht hatte. „Als sie erfahren haben, dass sie vor hunderten Zuschauern spielen werden, wuchs die Anspannung schon merklich an!“
Die gut besetzte Tribüne hat beim Spiel extrem mitgefiebert. Das Feedback für das Event war durch die Bank sehr positiv.

Marco Weißengruber
Bild: Union St. Veit
Doch die wurde gestern rasch abgelegt, war zumindest beim inklusiven Fußballfest jeder ein großer Gewinner. Was Weißengruber in den letzten verbleibenden Runden der 2. Nordwest gemeinsam mit seinem Team auch sein will, könnten die „Hansbergbuam“ doch den ersten Aufstieg seit einigen Jahrzehnten möglich machen.
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