Ob im O-Bus auf dem Weg zur Vorstellung, während der Zigarette vor der Premiere oder beim Anstehen in der WC-Schlange, mit dem Schnellcheck sind Sie in nur 2 Minuten perfekt auf den Abend vorbereitet. Die „Krone“ hat die wichtigsten Infos zu „Das Rheingold“ von Richard Wagner.
Worum geht’s? Gold, Gier, Götter. Das Werk eröffnet nicht nur Wagners „Ring“-Zyklus, sondern heute auch die Osterfestspiele. Der von Wagner benannte „Vorabend“ verlangt dem Publikum neben einem äußerst guten Namens-Gedächtnis mit 2,5 Stunden ohne Pause ordentlich Sitzfleisch ab.
Handlung: Tief im Rhein hüten drei Rheintöchter ein magisches Gold. Wer daraus einen Ring schmiedet und dafür auf die Liebe verzichtet, bekommt die Weltherrschaft. Der Zwerg Alberich nimmt den Deal an. Die Götter oben haben inzwischen ihr eigenes Problem: Wotan hat die Riesen Fasolt und Fafner mit dem Bau der Burg Walhall beauftragt. Ihr Lohn: Wotans Schwägerin Freia. Halbgott Loge findet einen Ausweg: Alberichs Rheingold. Wotan und Loge steigen hinab nach Nibelheim, überlisten Alberich mithilfe eines Zauberhelms, mit dem er seine Gestalt wechseln kann, und klauen Ring und Schatz. Alberich verflucht den Ring: Wer ihn besitzt, soll daran zugrunde gehen. Die Riesen nehmen den Schatz anstelle Freia, streiten darüber, und Fafner erschlägt Fasolt. So ziehen nicht nur die Götter, sondern auch der Fluch auf Walhall ein.
Angeberwissen für die Pause: Die Uraufführung 1869 in München fand gegen Wagners ausdrücklichen Willen und ohne seine Anwesenheit statt. Auftraggeber König Ludwig II. bestand auf die Premiere, ohne dass Wagner die anderen Teile des Rings fertigstellen konnte. Wer zahlt, schafft bekanntlich an.
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