Nach fast 25 Jahren an der Spitze der Oberbank löst Franz Gasselsberger mit Jahresende seinen Vorstandsvertrag vorzeitig auf. Am Mittwoch hat der Aufsichtsrat seinen Nachfolger bestellt: Ab 1. Jänner 2027 übernimmt Martin Seiter den Chefposten.
Es ist ein Generationenwechsel an der Spitze der Regionalbank mit Sitz in Linz: Der langjährige Generaldirektor Franz Gasselsberger (66) scheidet mit Jahresende aus dem Vorstand aus. Neuer Vorstandsvorsitzender wird per Jänner 2027 der 40-jährige Martin Seiter – das hat der Aufsichtsrat der Oberbank am Mittwoch beschlossen.
Die Rochade gilt als gut vorbereitet und dürfte schon länger geplant gewesen sein – die „Krone“ berichtete bereits. Seiter ist seit 2006 in der Oberbank tätig und gehört seit 2020 der Geschäftsleitung an. Er ist schwerpunktmäßig für das Firmenkundengeschäft und den deutschen Markt zuständig. „Es war uns wichtig, dass wir diese Position mit einem erfahrenen Vorstandsmitglied aus den eigenen Reihen besetzen“, kommentiert Aufsichtsrat-Vorsitzender Andreas König die Bestellung Seiters. Der Vertrag des neues Generaldirektors läuft bis Ende September 2028.
Weitere Rochaden
Der Chefwechsel zieht weitere Rochaden nach sich, die am Mittwoch ebenfalls beschlossen wurden: In den Vorstand nachrücken wird per 1. Oktober Rainer Polster – er war zuletzt Finanzchef eines deutschen Kreditinstituts. Neuer stellvertretender Generaldirektor wird mit Jahreswechsel Florian Hagenauer, der bereits bisher Teil des Vorstandes war. Den Vorstand komplettieren wie bisher Isabella Lehner und Romana Thiem.
„Bankgeschäft von Pike auf gelernt“
Der scheidende Franz Gasselsberger streut seinem Nachfolger verbale Rosen: „Martin Seiter bringt alles mit, was man von einem Genereldirektor der Oberbank erwarten darf. Er hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt und sich sowohl bei Kunden als auch Mitarbeitern hohes Ansehen erarbeitet.“
Die Linzer Regionalbank hat rund 170 Filialen in Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Wien sowie den Nachbarländern Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Die Bilanzsumme lag zuletzt bei rund 29 Milliarden Euro.
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