Tanktipps fürs Ausland

Osterverkehr startet: Das sind die Problemstrecken

Österreich
25.03.2026 13:34
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Osterferien stehen vor der Tür – und damit auch die erste große Reisewelle des Jahres. Doch heuer dürfte es auf den Straßen zwar ordentlich rundgehen, aber nicht ganz so extrem wie in den vergangenen Jahren. Grund dafür seien laut ÖAMTC die vorerst bescheidenen Wetteraussichten und der hohe Benzinpreis.

 „Die Osterwoche wird zwar starken Reiseverkehr bringen, im langjährigen Vergleich aber eher gedämpft ausfallen,” prognostizieren die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen die bevorstehenden Feiertage. „Gegenüber dem Vorjahr etwa sind wir gute zwei Wochen früher dran, was sich erfahrungsgemäß unmittelbar auf das Verkehrsaufkommen auswirkt. Die vorerst bescheidenen Wetteraussichten und der hohe Benzinpreis werden zusätzlich die Reiselust schmälern.”

Ferienstart bringt trotzdem volle Straßen
Ganz ohne Staus geht es aber auch heuer nicht: Mit Ferienbeginn in Österreich und dem Start der zweiwöchigen Osterferien in weiten Teilen Deutschlands wird es auf den Hauptstrecken eng. Vor allem die klassischen Transitrouten Richtung Adria und Gardasee stehen im Fokus – hier drohen Verzögerungen. Aber auch Wintersport-Fans zieht es noch einmal in höher gelegene Skigebiete, wo es ebenfalls zu Verzögerungen kommen kann.

Besonders dicht wird der Verkehr rund um die Feiertage: Schon am Gründonnerstag und Karfreitag machen sich zahlreiche Kurzurlauber und Ausflügler auf den Weg. Diese beiden Tage zählen traditionell zu den verkehrsreichsten der Osterzeit.

Erste Reisewelle beginnt ab Freitag
Die erste große Welle rollt bereits am Freitagnachmittag an, wenn in Österreich und vielen deutschen Bundesländern die Ferien starten. Am Wochenende bleibt der Samstag der stärkste Reisetag.

(Bild: ÖAMTC)

Zum absoluten Höhepunkt kommt es laut Erfahrung am Gründonnerstag und Karfreitag. Vor allem deutsche Urlauber starten früh: Da der Karfreitag in Deutschland ein Feiertag ist, wird bereits am Donnerstagabend und Freitagfrüh massiv Verkehr erwartet.

Rückreise diesmal in Etappen
Sorgenloser dürfte hingegen die Heimreise werden: Während viele Österreicher bereits am Ostermontag zurückfahren, folgt die große Rückreisewelle aus Deutschland erst eine Woche später. Das sorgt zumindest für etwas Entlastung auf den Straßen.

Hier droht Staugefahr

  • A1, Grenzübergang Walserberg, Baustelle Salzburg Nord – Wallersee
  • A1/A10, Großraum Salzburg
  • A2, Baustellenbereiche Wöllersdorf – Wiener Neustadt, Gleisdorf Süd – Gleisdorf West, Tunnelkette Pack, Völkermarkt Ost – Griffen
  • A4, Baustelle Knoten Prater – Knoten Schwechat, Grenzübergang Nickelsdorf
  • A8, Grenzübergang Suben
  • A9, Baustellenbereiche Tunnel Roßleithen – Gleinkerau, Mautern – Kammern, Graz Webling – Schwarzlsee, Mautstellen Bosruck und Gleinalmtunnel
  • A10, Baustellenbereiche Pass Lueg – Werfen, Eben – Flachau, Mautstelle St. Michael
  • A11, Mautstelle Rosenbach – Karawankentunnel
  • A12, Grenzübergang Kufstein, Baustellenbereich Wörgl West Kramsach, Zu- und Abfahrten ins Zillertal (Wiesing-B181, Strass im Zillertal-B169)
  • A13, Baustellenbereiche Innsbruck Süd – Zenzenhof und Luegbrücke, Mautstelle Schönberg,
  • S6, Baustellen Tunnelkette Semmering, Niklasdorf – Leoben
  • B169, Strass – Mayrhofen
  • B171, Bereich Kufstein
  • B177, gesamter Verlauf
  • B179, gesamter Verlauf
  • B182, gesamter Verlauf

Aber nicht nur Urlauber sorgen für volle Straßen: Die Marillenblüte lockt zahlreiche Ausflügler in die Wachau. Vor allem aus dem Großraum Wien wird es auf der A22, der S5 sowie entlang der Donauuferstraßen (B3, B33) zeitweise dicht.

Im Raum Salzburg wiederum nutzen viele Deutsche den freien Karfreitag für Shopping-Ausflüge – mit möglichen Wartezeiten an den Grenzübergängen Walserberg und Freilassing.

Sprit sparen im Ausland? Nicht überall! 
Wer mit dem Auto in den Süden fährt, kann beim Tanken sparen – aber nur mit Einschränkungen. In Slowenien und Kroatien gelten zwar staatlich gedeckelte Preise, diese sind aber meist nur abseits von Autobahnen günstiger. „Aber Achtung! Diese Preise gelten in beiden Ländern aktuell nur abseits von Autobahnen und Schnellstraßen. Ein wirklicher Kostenvorteil ergibt sich also nur, wenn man abfährt,” so ÖAMTC-Experte Dominik Graf.

Überraschung für Italien-Reisende: Dort könnte Tanken aktuell sogar günstiger sein als in Österreich. Anders sieht es in Ungarn und der Slowakei aus – hier profitieren meist nur Einheimische von niedrigeren Preisen.

Wer Richtung Norden unterwegs ist, sollte ebenfalls genau planen: „Fährt man über Ostern nach Norden, ist Tschechien nach aktuellen Daten günstiger als Österreich. Fährt man nach Deutschland, tankt man dagegen besser noch im Inland, da die deutschen Preise wie üblich über jenen in Österreich liegen,” so Dominik Graf abschließend.

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