Winter kehrt zurück

Jetzt Warnung vor starken Schneefällen und Sturm!

Tirol
25.03.2026 15:17

Temperatursturz und Schnee bis in tiefe Lagen – der Frühling legt eine Pause ein! In den kommenden Tagen wird es unter anderem in Tirol wieder winterlich. Auf die Räumdienste wartet viel Arbeit. Schnee könnte etwa am Brenner oder in der Arlbergregion für Probleme im Straßenverkehr sorgen. Auf den Bergen steigt die Lawinengefahr. Das Land gab eine Warnung aus.

Heftige Sturmböen leiteten Mittwochabend den Wetterumschwung ein und erste Schäden blieben nicht aus. So wurde in Kramsach das Dach eines Firmengebäudes abgedeckt. Auch kam es zu Feuerwehreinsätzen, etwa wegen umgestürzter Bäume.

Tirol erreichte – beginnend vom Außerfern – eine kräftige Kaltfront. „Regen greift am Abend auf ganz Tirol über, die Schneefallgrenze sinkt auf 800 Meter“, prognostizierte Meteorologe Nikolas Zimmermann vom Wetterdienst Ubimet bereits am Dienstag.

Der Wettersturz begann mit teils heftigen Sturmböen. In Kramsach wurde dieses Dach beschädigt.
Der Wettersturz begann mit teils heftigen Sturmböen. In Kramsach wurde dieses Dach beschädigt.(Bild: ZOOM Tirol)

Bis zu 75 Zentimeter Neuschnee am Berg
Vonseiten der GeoSphere Austria und dem Land Tirol hieß es am Mittwochnachmittag, dass auf Basis aktueller Wetterprognosen bis Freitagmittag in Nordtirol Neuschneemengen auf den Bergen zwischen 50 und 75 Zentimeter zu erwarten sind.

Bis 40 Zentimeter im Tal, Sturm in Osttirol
Die Schneefallgrenze werde bis in tiefe Lagen sinken – auch in Tallagen seien bis zu 40 Zentimeter Neuschnee möglich. Besonders betroffen sind die Regionen nördlich des Inntals. Zudem komme vor allem in Osttirol stürmischer Wind aus nördlicher Richtung auf: „Am Donnerstag und am Freitag können in Osttirol Windspitzen von bis zu 100 km/h auftreten. Auf den Bergen sind Orkanböen mit mehr als 120 km/h Windgeschwindigkeit möglich“, hieß es in einer Aussendung des Landes.

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Wir bereiten einen Volleinsatz sämtlicher Autobahnmeistereien vor, mehr als 60 Räumfahrzeuge stehen für die kommenden Tage zur Verfügung.

Asfinag

GeoSphere Austria mit oranger Warnung
Die GeoSphere Austria gibt daher bis Freitag eine „orange“ Schneewarnung für die Regionen nördlich des Inntals (Warnstufe 3 von 4) bzw. eine „gelbe“ Schneewarnung für das restliche Nordtirol (Warnstufe 2 von 4) sowie ab Donnerstag bis Freitag eine orange Sturmwarnung für Osttirol (Warnstufe 3 von 4) aus.

Die Kombination aus Neuschnee, starkem bis stürmischem Wind und schwachem Schneedeckenaufbau führe zudem zu einem Anstieg der Lawinengefahr auf den Bergen.

Der Frühling legt eine Pause ein – für die Winterräumdienste heißt es wieder Hochbetrieb.
Der Frühling legt eine Pause ein – für die Winterräumdienste heißt es wieder Hochbetrieb.(Bild: Hubert Rauth)

Der Schnee könnte im Tal auch für Probleme im Straßenverkehr sorgen. Die Winterräumdienste dürften also wieder im Dauereinsatz stehen. Unter anderem auch jener der Asfinag: „Wir bereiten einen Volleinsatz sämtlicher Autobahnmeistereien vor, mehr als 60 Räumfahrzeuge stehen für die kommenden Tage zur Verfügung“, hieß es vom Autobahnbetreiber.

Polizei verstärkt Kontrollfahrten
Auch die Polizei werde in dieser Zeit die Kontrollfahrten verstärken und in engem Austausch mit der Asfinag stehen, um ein mögliches Chaos zu verhindern. Polizei und Asfinag erinnerten in diesem Zusammenhang, dass die situative Winterreifenpflicht noch bis 15. April gültig ist!

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