Brisante Hintergründe

Nach Selbstjustiz sitzt das Prügel-Opfer in Haft!

Österreich
25.03.2026 17:30

Spektakuläre Wende nach einer Datingfalle von „Pedo-Huntern“ in Niederösterreich: Statt eines vermeintlich 15-jährigen Mädchens warteten ja bekanntlich Schläger auf einen jungen Mann – doch statt der Selbstjustiz übenden Gewaltverdächtigen ist jetzt das Prügel-Opfer selbst in Haft! Die „Krone“ kennt die brisanten Hintergründe ...

Ein 24-jähriger Wiener mit Migrationshintergrund war – wie berichtet – für ein vermeintliches Sextreffen mit einem 15-jährigen Mädchen extra mit dem Zug aus der Bundeshauptstadt in die für ihre vielen idyllischen Badeteiche bekannte 3500-Einwohner-Gemeinde Angern an der March angereist.

Von Trio abgepasst und verprügelt
Die Falle gestellt hatten „Pedo-Hunter“, benannt nach Selbstjustiz-Gruppen in den USA, die vermeintliche Kindesmissbrauchs-Täter ins Visier nehmen. Gelockt wurde der junge Mann jedenfalls via Handy per WhatsApp. Kaum hatte er aber den Bahnhof verlassen, wurde er von einem Trio abgepasst und schwer verprügelt.

Anfänglich wollte er trotz Verletzungen keine Anzeige erstatten, das erledigten für ihn aber ob des brutalen Überfalls in der Dämmerung geschockte Passanten. Warum die Behörden nicht informiert werden sollten, war auch rasch klar: Auf dem Handy des Opfers fanden die Ermittler dann offenbar tatsächlich brisantes kinderpornografisches Material.

Schockierende Bilder und Falschgeld in Wohnung
Jetzt der nächste Knalleffekt: Bei einer von der Staatsanwaltschaft Wien aufgrund der gravierenden Verdachtsmomente gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung in Wien-Favoriten fanden die Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich belastendes Material.

Neben widerwärtigen, missbräuchlichen Darstellungen von Kindern wurden auch mehr als 100.000 Euro Falschgeld sichergestellt. Die Blüten dürfte der 24-jährige Verdächtige im Darknet, den „dunklen Seiten“ des Internets, bestellt haben. Jetzt droht eine lange Haftstrafe. Indes laufen auch die Ermittlungen gegen das Selbstjustiz-Trio von Angern an der March natürlich weiter auf Hochtouren.

Juristen warnen davor, (Faust-)Recht in eigene Hand zu nehmen
Ganz prinzipiell warnen Juristen anhand des aktuellen Falles trotzdem noch einmal eindringlich davor, das (Faust-)Recht in die eigene Hand zu nehmen. Denn für Körperverletzung oder bei schwereren Fällen gar Mordversuch drohen lange Haftstrafen.

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