Aus Mangel an Alternativen wird Joshua Kimmich bei der WM wohl nicht an seiner Stammposition, der Doppelsechs, sondern als Rechtsverteidiger eingesetzt werden. Blöd nur, wenn sich der Kapitän verletzt ...
„Es gibt nicht diesen klassischen Rechtsverteidiger-Backup“, macht auch Bundestrainer Julian Nagelsmann kein Geheimnis aus der Personalnot auf dieser Position. Unter den 26 Spielern, die der Teamchef für das Turnier in Amerika nominiert hatte, ist Kimmich der Einzige, der gelegentlich als Rechtsverteidiger spielt – dabei ist das nicht einmal seine Stammposition.
„Kann nur so viel verraten ...“
Allzu große Sorgen will sich Nagelsmann dennoch nicht machen. „Ich kann nur so viel verraten, dass – sollte Joshua mal etwas passieren, wovon wir nicht ausgehen – nicht alles zusammenbricht, sondern wir schon Ideen haben. Nur die sind vielfältig und nicht nur auf einen Namen reduziert“, so der 38-Jährige. Zwar könnten Innenverteidiger wie Waldemar Anton oder Malick Thiaw sowie Linksverteidiger a la David Raum oder Nathaniel Brown einspringen, wie auf die Position zugeschnitten passt jedoch kein Spieler.
Deutschlands Nationalmannschaft bestreitet am 14. Juni gegen Curacao ihr erstes Gruppenspiel, ehe es für die Nagelsmann-Truppe am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste und ab 25. Juni gegen Ecuador weitergeht.
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